Markus Pannermayr (CSU) im Gespräch mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
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Für weitere drei Jahre zum Chef des Bayerischen Städtetags gewählt: Markus Pannermayr (CSU), hier im Gespräch mit Ministerpräsident Markus Söder
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Für weitere drei Jahre zum Chef des Bayerischen Städtetags gewählt: Markus Pannermayr (CSU), hier im Gespräch mit Ministerpräsident Markus Söder

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Wiedergewählter Städtetagchef: Immer mehr Städte in Finanznot

Wiedergewählter Städtetagchef: Immer mehr Städte in Finanznot

Markus Pannermayr (CSU), Oberbürgermeister von Straubing, ist erneut zum Vorsitzenden des bayerischen Städtetags gewählt worden. Er wies einmal mehr auf die dramatische Finanzsituation vieler Städte und Gemeinden hin. Vom Bund forderte er Entlastung.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) bleibt Vorsitzender des Bayerischen Städtetags. Das hat die Neuwahl bei der Vollversammlung in Landshut mit Oberbürger- und Bürgermeistern aus über 300 bayerischen Städten und Gemeinden ergeben. Am Donnerstagnachmittag ist die zweitägige Veranstaltung zu Ende gegangen. Bei der Abschlusspressekonferenz stand die schwierige Finanzlage vieler Städte und Kommunen im Mittelpunkt.

Pannermayr einstimmig im Amt bestätigt

Einstimmig haben die rund 350 Delegierten des Bayerischen Städtetags den Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) zu ihrem Vorsitzenden wiedergewählt. Pannermayr steht seit 2020 an der Spitze des Gremiums. Ebenfalls wiedergewählt wurde sein erster Stellvertreter, der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD).

Neu auf dem Posten des zweiten Stellvertreters ist der Bürgermeister von Hersbruck, Robert Ilg (Freie Wähler), der die Nachfolge von Markus Loth antritt. Letzterer war Bürgermeister von Weilheim und bei den Kommunalwahlen 2026 nicht erneut angetreten.

Die Teilnehmer werteten die Geschlossenheit auch als starkes Signal an die Landes- und Bundesregierung. Immer mehr Städte und Gemeinden, auch in Bayern, seien längst in finanzieller Schieflage und könnten keinen genehmigungsfähigen Haushalt mehr aufstellen.

Reserven aufgezehrt, dazu Einnahmeausfälle

"Die Entwicklung ist ehrlich gesagt dramatisch", sagte Pannermayr nach seiner Wahl im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR). "Wir haben ja schon seit Längerem Lücken, die sich im laufenden Bereich auftun. Aber jetzt kommen wir halt in die Phase, wo die Reserven aufgezehrt sind und zum Teil auch Einnahmeausfälle zu verkraften sind." Die Defizite summierten sich allein in den beiden abgelaufenen Jahren auf zehn Milliarden Euro. Schon jetzt könnten immer mehr Kommunen in Bayern keinen genehmigungsfähigen Haushalt mehr aufstellen.

Die Uhr tickt, warnt der Bayerische Städtetag. Statt den Kommunen immer mehr Lasten aufzubürden, müssten sie endlich entlastet werden. Da seien vor allem der Bund, aber auch das Land gefragt.

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