Ein Storch steht im Hochwasser des Mains bei Hochstadt am Main im Landkreis Lichtenfels, während ein Auto im Hintergrund über eine Brücke fährt.  (13.02.2026)
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Winterliches Wochenende: Regen geht in Schnee über
Bildrechte: picture alliance/dpa | Pia Bayer
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Winterliches Wochenende: Regen geht in Schnee über

Winterliches Wochenende: Regen geht in Schnee über

Winterlicher Wechsel in Bayern: Am Samstag zieht ein Tiefausläufer über Bayern, der zunächst Regen bringt. Doch im Laufe des Tages wird es in vielen Regionen kälter, der Regen geht in Schnee über – mit bis zu 25 Zentimetern Neuschnee in den Alpen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Am Samstag bringt ein neuer Tiefausläufer in Teilen Frankens von Westen her gebietsweise Regen. Auch im übrigen Bayern fällt zunächst Regen, der ab dem Nachmittag und zum Abend hin zunehmend in Schnee übergeht. Besonders in Nordbayern wird es im Laufe des Vormittags oder mittags kälter, sodass der Regen in Schnee umschlägt. Nachts ist mit Glättegefahr zu rechnen.

Noch keine Entwarnung beim Hochwasser

Für einen Teil der Stadt Ansbach nahe Nürnberg wird aktuell wegen akuter Überschwemmungsgefahr gewarnt. Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist ein Parkplatz betroffen. Die Lage in Franken sowie dem Rest Bayerns sei sonst jedoch entspannt, so die Leitstellen der Polizei und Feuerwehr. Die Hochwassergefahr bleibt vielerorts bestehen: Mehrere Pegel in Franken sind auf die Meldestufen zwei und drei gestiegen. Es ist möglich, dass die Pegel in Nordbayern gebietsweise noch leicht ansteigen.

Bayernkarte: Hochwasserwarnungen des LfU

Unbeständige Wetter in den kommenden Tagen

Weil die meisten Niederschläge am Samstag in Nordbayern als Schnee fallen und somit keinen direkten Einfluss auf die Flüsse haben, entspannt sich die Hochwasserlage weiter. Auch der Sonntag bleibt größtenteils trocken, was zu einem Rückgang der Pegelstände führen wird. Da jedoch in den kommenden Tagen wieder unbeständiges Wetter mit Regen oder Schneefällen erwartet wird, könnten die Pegel in Nordbayern erneut leicht steigen. Für die Flüsse südlich der Donau und die Donau selbst ist bis einschließlich des Wochenendes kein Hochwasser zu erwarten.

Neuschnee in Nordbayern und kräftige Schneefälle in Alpennähe

Bis Samstagabend sind vor allem in Teilen Nordbayerns ein bis fünf Zentimeter Neuschnee möglich, in den östlichen Mittelgebirgen bis zu zehn Zentimeter. An den Alpen sind kräftige Schneefälle zu erwarten, die in der Nacht zu Sonntag vor allem im südlichen Alpenvorland und an den Alpen anhalten werden. Hier können bis Sonntag früh fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee fallen, in den Staulagen der Alpen sogar bis zu 25 Zentimeter.

Sonntag kurze Wetterberuhigung – dann erneut Regen und Schnee

Am Sonntag setzt sich vorübergehend schwacher Zwischenhocheinfluss durch und es ist teils sonnig, teils bewölkt und meist trocken. Nur an den Alpen und dem Bayerischen Wald gibt es am Vormittag letzte Schneeschauer. Die Höchstwerte liegen nur noch bei Minus 2 bis 4 Grad.

Ab der Nacht zu Rosenmontag und bis mindestens Donnerstag sorgt Tiefdruckeinfluss für unbeständiges Wetter im Freistaat. Dabei kommt es je nach Tageszeit und Höhenlage zu Regen- oder auch Schneefällen. Es kann auch Gewitter geben. Zwischendurch gibt es sonnige Abschnitte. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 0 und 7 Grad, am Donnerstag bei 2 bis 10 Grad. In den Nächten gibt es teilweise leichten Frost.

Aktuelle Lawinengefahr

Oberhalb der Waldgrenze bleibt die Lawinengefahr erheblich, mit Stufe drei von fünf. In den tieferen Lagen unterhalb der Waldgrenze ist die Gefahr hingegen gering. Laut Lawinenwarndienst wird sich an dieser Einschätzung in den kommenden Tagen voraussichtlich nichts ändern.

Mit den anstehenden Faschingsferien nutzen viele noch einmal die Gelegenheit für Wintersport – sei es in den bayerischen Alpen, im Bayerischen Wald oder im Fichtelgebirge. Der erwartete Neuschnee sorgt dabei für weiterhin gute Bedingungen für Skifahrer, Snowboarder und Langläufer.

Mit Informationen von dpa.

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