(Symbolbild) Absenkbare Sicherheitspoller an der Theresienwiese.
(Symbolbild) Absenkbare Sicherheitspoller an der Theresienwiese.
Bild
(Symbolbild) Das Münchner Oktoberfest ist gut gesichert, unter anderem mit mehreren Absperrungen rund um die Theresienwiese.
Bildrechte: Alisa Marie Schröter / Bayerischer Rundfunk 2026
Schlagwörter
Bildrechte: Alisa Marie Schröter / Bayerischer Rundfunk 2026
Audiobeitrag

(Symbolbild) Das Münchner Oktoberfest ist gut gesichert, unter anderem mit mehreren Absperrungen rund um die Theresienwiese.

Audiobeitrag
>

Zwei Männer wollen in Oktoberfest-Sperrzone fahren - Festnahme

Zwei Männer wollen in Oktoberfest-Sperrzone fahren - Festnahme

Das Münchner Oktoberfest ist gut gesichert, unter anderem mit mehreren Absperrungen rund um die Theresienwiese. Zwei Männer wollten mit dem Auto in die Sperrzone fahren – und mit "Ausweisen" an der Polizei vorbeikommen. Sie wurden festgenommen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Echte Polizisten schnappen falsche Polizisten: Die Polizei hat am Mittwochnachmittag in München zwei Männer festgenommen, die versucht haben sollen, mit dem Auto in den äußeren Sperr-Ring des Oktoberfests einzufahren. Diese Ringe und Absperrungen sind Teil des Sicherheitskonzepts der Wiesn.

Zwei Einfahrversuche

Die Männer sollen zweimal versucht haben, mit dem Auto in den äußeren Sperrring um das Festgelände einzufahren. Einer der Männer soll eine Art Polizeimarke vorgezeigt und erklärt haben, wichtige Dokumente bei sich zu haben. Sie wurden zunächst zurückgeschickt und sollen es dann an einer anderen Stelle des Sperrings noch einmal versucht haben. Dieses Mal wurden sie genauer überprüft und das Auto durchsucht.

"European Police Agency" – und andere Ausweise

Wie die Polizei berichtet, hatte einer der Männer bei der Kontrolle einen Ausweis einer vermeintlichen Polizeibehörde namens "European Police Agency" vorgezeigt. Als die echten Beamten die beiden Insassen und das Fahrzeug genauer unter die Lupe nahmen, seien sie auf weitere selbst hergestellte Ausweise und Dienstmarken sowie eine größere Menge Bargeld gestoßen.

Im Internet ist ein privater Verein mit Sitz in Nordmazedonien zu finden, der sich "European Police Agency" nennt und nach eigenen Angaben die Sicherheit in Europa grenzübergreifend fördern will. Auf der Homepage werden "Delegierte" aus Nordmazedonien, Serbien, Bulgarien und Kroatien genannt, ebenso ein "Direktor" aus Ungarn.

Urkundenfälschung und Amtsanmaßung stehen im Raum

Die beiden 52 und 54 Jahre alten Männer mit teils nordmazedonischer Abstammung wurden wegen Verdachts der Urkundenfälschung und Amtsanmaßung angezeigt.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht's zur Anmeldung!