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Wärmepumpe löst Gas als meistverkaufte Heizung ab
Bildrechte: MEV/Christian Albert
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Wärmepumpe löst Gas als meistverkaufte Heizung ab

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Absatz von Heizungen eingebrochen – nur Wärmepumpen boomen

Absatz von Heizungen eingebrochen – nur Wärmepumpen boomen

Die Heizungsindustrie kämpft mit sinkenden Absatzzahlen. Vor allem Öl- und Gasheizungen wurden 2025 deutlich seltener verkauft. Ein großes Plus gab es dagegen bei den Wärmepumpen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Nachrichten am .

Die Heizungsbranche hat im vergangenen Jahr so wenig Anlagen verkauft wie zuletzt 2010: Abgesetzt wurden 627.000 Geräte in Deutschland, ein Minus im Vorjahresvergleich von zwölf Prozent. Die Zahlen kommen vom Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH). Darüber berichtet die "Welt am Sonntag" (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt), sie liegen aber auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

Vor allem die Nachfrage nach Ölheizungen war vergangenes Jahr gering: 22.500 dieser Wärmeerzeuger wurden verkauft, ein Minus von 74 Prozent. Auch bei den Gasheizungen registrierte der BDH einen Dämpfer. So wurde etwa bei den Gas-Brennwertkesseln, von denen 229.000 Stück abgesetzt wurden, ein Rückgang um 36 Prozent innerhalb eines Jahres verzeichnet. 

Verkaufsplus bei den Wärmepumpen

Deutlichen Zuwachs (plus 55 Prozent) vermerkte der BDH hingegen beim Absatz der Heizungs-Wärmepumpen. Sie wurden den Angaben zufolge 299.000-mal verkauft und waren damit der Besteller der Branche. Ein Verkaufsplus von 23 Prozent gab es zudem bei Biomasse-Wärmeerzeugern: 29.000 Stück wurden verkauft. 

BDH spricht von "schwieriger Lage"

"Die Heizungsindustrie steht vor wirtschaftlichen Herausforderungen", sagte BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt der "Welt am Sonntag". Er fordert "endlich stabile gesetzliche Vorgaben und Förderbedingungen". Andernfalls sei mit "personellen Maßnahmen" wie Stellenabbau und Kurzarbeit zu rechnen. 2024 war der Absatz von Heizanlagen den Angaben zufolge bereits um 25 Prozent eingebrochen. 

Warten auf das neue Gesetz

Die Bundesregierung wollte eigentlich bis Ende Januar Eckpunkte eines neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vorlegen. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte am Freitag, die Gespräche zwischen den Ministerien und den Fraktionen liefen noch. "Wir sind sehr bemüht, da zu einem baldigen Abschluss zu kommen."

Die letzte Reform des GEG wurde von der Ampel-Regierung verabschiedet und wird oft Heizungsgesetz genannt. CDU, CSU und SPD vereinbarten in ihrem Koalitionsvertrag, dieses Gesetz "abzuschaffen" - gleichzeitig will die SPD an der Grundidee festhalten, den Einbau klimafreundlicher Heizungen voranzutreiben. 

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