Ein Schild mit Bundesadler und den Farben Schwarz-Rot-Gold weist auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hin.
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Bericht: Mehr abgelehnte Asylsuchende reisen freiwillig aus
Bildrechte: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Ardan Fuessman
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Bericht: Mehr abgelehnte Asylsuchende reisen freiwillig aus

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Bericht: Mehr abgelehnte Asylsuchende reisen freiwillig aus

Deutlich mehr Migranten und abgelehnte Asylbewerber verlassen einem Bericht zufolge freiwillig Deutschland. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres reisten 9.276 Menschen im Rahmen von Rückkehrprogrammen des Bundes zurück in ihre Heimatländer

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Die Zahl der freiwilligen Ausreisen von Migranten und abgelehnten Asylsuchenden ist einem Medienbericht zufolge gestiegen. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres seien insgesamt 9.276 Menschen im Rahmen von Rückkehrprogrammen des Bundes in ihre Heimatländer zurückgekehrt, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Im ersten Halbjahr 2025 seien lediglich 7.348 Menschen freiwillig über das humanitäre Rückkehrförderprogramm REAG/GARP ausgereist.

Bundesamt zahlt Flugkosten und eine Starthilfe

Mit dem sogenannten REAG/GARP-Programm fördert das Bamf die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer oder in Drittstaaten. Das Bundesamt übernimmt etwa Flugkosten für die Ausreise und zahlt eine "Starthilfe" von 1.000 Euro pro Erwachsenem sowie 500 für Kinder und Jugendliche. Seit Januar 2025 bietet das Bamf wieder die geförderte freiwillige Ausreise auch nach Syrien an. Zuvor war das Programm aufgrund des Bürgerkrieges in dem Land ausgesetzt.

Wohl auch deshalb war schon 2025 die geförderte freiwillige Rückkehr von ausreisepflichtigen Ausländern dem Bericht zufolge deutlich angestiegen. Im gesamten Jahr 2025 hätten die Bundesbehörden 16.578 Menschen bei der geförderten Rückkehr in ihr Herkunftsland oder einen aufnahmebereiten Drittstaat unterstützt. 2024 waren es den Angaben zufolge noch 10.358 Menschen.

Insgesamt sind fast 260.000 Menschen ausreisepflichtig

Laut Ausländerzentralregister waren dem Bericht zufolge Ende Juni 2026 insgesamt 258.845 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig. Davon waren demnach 199.271 geduldet. Insgesamt hätten die Behörden in Bund und Ländern laut Bundesinnenministerium zwischen Januar und Ende Juni 18.939 Menschen aus Deutschland abgeschoben, einen Teil mit Zwang durch die Polizei, einen anderen Teil mit Anreizen und Förderung durch den Bund.

Mit Informationen von AFP und KNA

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