Schneechaos auf einer Autobahn in NRW
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Die CDU hat ihre Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterwarnungen abgesagt.
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Die CDU hat ihre Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterwarnungen abgesagt.

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CDU sagt Klausurtagung wegen Wetterwarnung ab

CDU sagt Klausurtagung wegen Wetterwarnung ab

Die CDU hat ihre Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterwarnungen abgesagt. Die Klausur hätte am Freitag und Samstag in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt stattfinden sollen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer extremen Wetterlage.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Wegen des befürchteten Wetter-Chaos infolge des Sturmtiefs "Elli" hat die Bundes-CDU ihre Vorstandsklausur in Mainz abgesagt. "Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen", teilte eine Parteisprecherin mit.

Die Sprecherin verwies auf die Prognosen von Meteorologen, die für Freitag heftige Schneefälle, Stürme und Glatteis auf den Straßen mit womöglich lebensgefährlichen Konsequenzen voraussagen. Der Bahn- und Flugverkehr werde deshalb eingeschränkt. Die Absage erfolge rein vorsorglich, sagte sie. Stattdessen werde die CDU am Freitag eine "virtuelle Präsidiumssitzung" abhalten, kündigte Parteichef Friedrich Merz bei der Landesgruppenklausur in Kloster Seeon an.

Deutscher Wetterdienst warnt vor "extremer Wetterlage"

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor einer extremen Wetterlage gewarnt. Ab der Nacht zum Freitag wird kräftiger Schneefall erwartet. Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hieß.

Besonders ungemütlich soll es von der kommenden Nacht an im Norden werden. Verbreitet wird dann kräftiger Schneefall erwartet. Laut der Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind vor allem Norddeutschland zwischen Bremen und Hamburg, Ostdeutschland und der Harz betroffen. In Niedersachsen fällt wegen der anhaltenden Schneefälle und spiegelglatter Straßen in einigen Regionen der Schulunterricht aus.

Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee bei ebenfalls stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind indes bis Freitagfrüh rasch in Regen übergehen. Örtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.

Mit Informationen von dpa und Reuters.

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