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Iran-Deal: Wird jetzt wirklich wieder alles wie früher?

Iran-Deal: Wird jetzt wirklich wieder alles wie früher?

Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran soll am Freitag in der Schweiz ein endgültiger Deal unterzeichnet werden. Die Hoffnung: ein Ende der Spannungen im Nahen Osten und mehr Stabilität für die Weltwirtschaft. Wird jetzt alles wie früher?

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Nach der Übereinkunft zwischen dem Iran und den USA sind erste iranische Öltanker bereits wieder ausgelaufen. Das könnte die Energiemärkte entlasten und den Druck auf die Öl- und Spritpreise verringern. Durch die Straße von Hormus zwischen dem Iran und Oman wird ein großer Teil des weltweit gehandelten Erdöls transportiert. Bei ihrem Gipfel im französischen Évian betonten die G7-Staaten die Bedeutung freier Schifffahrtswege für den Welthandel.

Die G7-Staaten begrüßten das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende. Iran und die USA wollen am Freitag in der Schweiz ein endgültiges Abkommen unterzeichnen. Was bedeutet das für die Weltwirtschaft? Wird jetzt alles wie vorher? BR24 schaltet nach Israel zu BR-Korrespondent Björn Dake und spricht außerdem mit BR-Politikexperte Ralf Borchard. Den Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.

Hoffnung auf Entlastung für Wirtschaft und Verbraucher

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erwartet positive Auswirkungen auch für Deutschland. Fallende Energiepreise könnten die Inflation dämpfen und Lieferketten wieder stabilisieren. Davon betroffen wären nicht nur Öl und Gas, sondern auch wichtige Industriegüter wie Chemieprodukte und Aluminium. Ob daraus ein spürbarer Wachstumsschub für die deutsche Wirtschaft entsteht, ist allerdings noch offen.

Friedensdeal mit vielen offenen Fragen

Trotz der Einigung bleiben Unsicherheiten. Die G7 unterstützen das geplante Abkommen, fordern aber weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Rolle Teherans in der Region. Gleichzeitig gehen militärische Spannungen weiter: Israel flog nach libanesischen Angaben erneut Luftangriffe im Süden des Libanon.

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