Nach der Panne bei einem Dreamliner am Frankfurter Flughafen konnten die verletzten Mitglieder der 13-köpfigen Lufthansa-Crew das Krankenhaus verlassen. Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und einige Beschäftigte von Dienstleistungsunternehmen waren zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben der Airline wurden alle anderen Mitglieder betreut. Auf einer Parkposition war plötzlich das Bugfahrwerk eingeklappt (externer Link).
Unterdessen geht die Ursachensuche weiter. Die havarierte Boeing 787-9 ist inzwischen zum Technik-Gelände geschleppt worden. Die Maschine sei in der Nacht enttankt und angehoben worden, teilte die Lufthansa mit. "Nach dem Anheben wurde das Fahrwerk ausgefahren und das Flugzeug auf eigenen Rädern zum Technik-Gelände geschleppt."
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung habe die Untersuchung des Vorfalls bereits am Donnerstag aufgenommen, hieß es weiter. Lufthansa unterstütze die Untersuchungen. Danach soll die Boeing 787 repariert werden.
LH450 sollte nach Los Angeles fliegen
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag gegen 12.45 Uhr an Einstiegsposition A15 vor dem Terminal 1. Die Maschine mit der Flugnummer LH450 sollte nach Los Angeles fliegen. Auf einer Parkposition klappte "unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs ein", teilte die Lufthansa mit. Zu diesem Zeitpunkt waren nur Mitarbeiter an Bord: 13 Crewmitglieder der Lufthansa und einige Beschäftigte von Partnerfirmen. Die Fluggäste warteten aufs Boarding. Der Flug sollte nach dpa-Informationen um 13.50 Uhr starten.
Es handelt sich um eine Maschine vom Typ 787-9 Dreamliner – ein zweistrahliges Langstreckenflugzeug. Die Lufthansa hatte ihre erste Boeing 787-9 im Jahr 2022 bekommen. Bis Ende 2027 sollten 29 Dreamliner angeschafft werden. Aktuell hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 17 Dreamliner in der Flotte. Ein Boeing-Sprecher sagte, der Flugzeugbauer sei über den Vorfall informiert und unterstütze seinen Kunden.
Mit Informationen von dpa
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