Italienische Zeitungen berichten über den Raub der drei Gemälde am 30. März 2026
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Renoir, Cézanne und Matisse: In Italien gestohlene Gemälde wieder da
Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Domenico Stinellis
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Renoir, Cézanne und Matisse: In Italien gestohlene Gemälde wieder da

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Renoir, Cézanne und Matisse – gestohlene Gemälde wieder da

Renoir, Cézanne und Matisse – gestohlene Gemälde wieder da

Ende März hatte ein spektakulärer Kunstraub Italien erschüttert. Mitten in der Nacht verschwanden drei wertvolle Kunstwerke von Renoir, Cézanne und Matisse aus einem italienischen Privatmuseum. Jetzt sind sie genauso überraschend wieder da.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Drei aus einem Privatmuseum in Italien gestohlene Gemälde von Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne und Henri Matisse sind nach mehreren Monaten wieder aufgetaucht. Einsatzkräfte der Carabinieri stellten die wertvollen Kunstwerke nach umfangreichen Ermittlungen bei Durchsuchungen sicher, wie es in einer Mitteilung hieß. Nähere Angaben zu den mutmaßlichen Dieben und ihrem Verbleib machten die Carabinieri zunächst nicht.

Bei den Werken handelt es sich um "Les poissons" (Die Fische) von Renoir, "Tasse et plat de cerises" (Tasse und Teller mit Kirschen) von Cézanne und "Odalisque sur la terrasse" (Odaliske auf der Terrasse) von Matisse. Der Gesamtwert wird auf etwa neun Millionen Euro geschätzt.

Diebe kamen mitten in der Nacht

Die Kunstwerke waren Ende März aus dem Museum der Fondazione Magnani-Rocca in der Nähe von Parma gestohlen worden. Die 1977 eingerichtete Stiftung beherbergt die Sammlung des Kunsthistorikers Luigi Magnani. Zu sehen sind dort auch Werke von Dürer, Rubens, Van Dyck, Goya und Monet.

Die Täter waren damals mitten in der Nacht eingebrochen und hatten die Gemälde innerhalb von nur wenigen Minuten entwendet. Ihnen gelang es nach dem Anspringen der Alarmanlage, über die Gärten des Museums zu entkommen. Ein Museumssprecher sprach damals von einem geplanten, strukturierten und organisierten Einbruch.

Zwischenzeitlich war der Diebstahl auch Gegenstand von Desinformation: Eine gefälschte BBC-Reportage behauptete, das gestohlene Cézanne-Gemälde hänge im Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und stamme von der Mafia. Die BBC hatte den Beitrag aber nie ausgestrahlt. Die Fälschung wurde Recherchen zufolge über ein Kreml-nahes Netzwerk verbreitet.

Mit Informationen von dpa

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