HOCHFILZEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ IIlustration zu den Themen "Katastrophenschutzübung/Rettungsmannschaft / Rettungseinsatz / Hilfe / Alpinismus / Lawine / Polizei / Bundesheer / Feuerwehr / Bergrettung / Flugrettung" - Flugretter und Notarzt bei einer Seilbergung, aufgenommen im Rahmen der grenzübergreifenden Katastrophenschutzübung OLEX.26 am Freitag, 6. März 2026, in Hochfilzen.
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Symbolbild: Rettungsübung am Berg. In der Wintersaison sind in Europas Gebirgen bereits mindestens 125 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.
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Symbolbild: Rettungsübung am Berg. In der Wintersaison sind in Europas Gebirgen bereits mindestens 125 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.

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So viele wie lange nicht: Schon 125 Tote durch Lawinen

So viele wie lange nicht: Schon 125 Tote durch Lawinen

In Europas Gebirgen sind in der Wintersaison bislang mindestens 125 Menschen durch Lawinen gestorben. Die Zahl der Opfer ist im Vergleich zu vergangenen Jahren ungewöhnlich hoch. Das sind die Gründe.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

In der Wintersaison sind in Europas Gebirgen bereits mindestens 125 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Die höchste Zahl an Lawinentoten wurde mit 32 Todesopfern in Italien registriert, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). Dies geht aus einer Übersicht des European Avalanche Warning Service (EAWS) hervor, einem Zusammenschluss von Lawinenwarndiensten. In Deutschland gab es laut der Statistik kein Todesopfer, da hier nur Daten bis zum 12. Februar einflossen. Am 16. Februar starb jedoch im Allgäu bei Oberjoch, an der Nordwand des Iseler, ein 46-jähriger Skitourengeher aus Augsburg.

Zahl der Lawinenopfer ist ungewöhnlich hoch

Die Statistik enthält Todesfälle seit dem 1. Oktober – vor allem in den Alpen, aber auch in anderen Gebirgen wie beispielsweise den Karpaten weiter östlich. Die Wintersaison gilt noch nicht als beendet. Fest steht jedoch bereits, dass die Zahl der Todesopfer 2025/26 ungewöhnlich hoch ist. Im vergangenen Jahrzehnt gab es in Europa nur einen Winter, in dem noch mehr Menschen durch Lawinen ums Leben kamen: 2017/18 wurden 147 Todesopfer verzeichnet. 

Klimakrise sorgt für "Treibschnee"

Als einer der Gründe wird von Experten der Klimawandel genannt. Demnach verändern sich die traditionellen saisonalen Rhythmen durch höhere Temperaturen, weshalb der Schnee nicht mehr so fest ist. Außerdem gebe es stärkere Winde, sodass sich gefährlicher "Treibschnee" ansammelt, heißt es.

Besonders betroffen sind Regionen in Italien, im südlichen Teil der Alpen. Hinzu kommt, dass Skitouren und Abfahrten außerhalb der präparierten Pisten seit einiger Zeit beliebter werden.

Mit Informationen von dpa

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