Seit Donnerstag gilt der neue Tankrabatt, die Spritpreise sind vielerorts sofort deutlich gefallen. Super E10 kostete am Morgen teilweise weniger als zwei Euro pro Liter. Gleichzeitig setzt BMW auf die Zukunft der Elektromobilität: Im niederbayerischen Straßkirchen hat der Konzern nach etwas mehr als drei Jahren Bauzeit sein neues Batteriewerk eröffnet.
Günstiger tanken auf der einen, Milliardeninvestitionen in E-Autos auf der anderen Seite: Die deutsche Autoindustrie steckt mitten im Wandel. Darüber spricht BR24 mit Automobilexperte Stefan Brazel. Das Video finden Sie oben eingebettet in diesem Artikel.
Söder: Hoffe, dass BMW erfolgreich ist
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) drückte am Donnerstagmorgen mit BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann auf einen symbolischen Knopf, der die Produktion startete. Zum Start sagte Söder, dass BMW deutlich erfolgreicher sei als viele andere deutsche Autobauer. Das liege an der besseren Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. "Am Ende bekommen wir mehr Arbeitsplätze, wenn man eine geschickte und innovative Geschäftspolitik macht. Und das ist bei BMW der Fall. Und darum hoffen wir sehr, dass BMW erfolgreich ist", so der Ministerpräsident.
BMW fordert Entlastung aus der Politik
Doch es gehen von der Eröffnung des Milliardenprojekts auch Forderungen an die Staatskanzlei: BMW-Vorstand Wittmann forderte, dass das Fördern der Unternehmen auf der Agenda stehen müsse und "nicht das Blockieren von Themen mit zu strenger Regulatorik". Ob das Unternehmen mit seinem neuen Werk wirklich auf der Erfolgsspur ist, wird sich erst noch zeigen.
Zum Video: Batteriefertigung in Straßkirchen gestartet
Im neuen Werk produziert BMW Hochvoltbatterien der neuesten Generation.
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