Die SpVgg Greuther Fürth hat im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga bei Dynamo Dresden im Rudolf-Harbig-Stadion 0:2 (0:1) verloren. Der vormalige Tabellen-17., der mittlerweile seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen hat, rutschte durch die Niederlage auf Rang 18 ab und übernahm die Rote Laterne von den Sachsen.
2. Bundesliga: Dresden gegen Fürth früh am Drücker
In der Anfangsphase der Partie erarbeitete sich Dynamo schnell ein optisches Übergewicht, konnte dieses aber zunächst nicht in Zählbares ummünzen, weil die Fürther ihr Tor mit großer Zweikampfhärte verteidigten und selbst immer wieder über Konter Nadelstiche setzten.
Erst in der 25. Minute kam der Ex-Ingolstädter Thomas Keller für Dresden nach einem Freistoß im Strafraum der Gäste zentral zum Abschluss. Die vielbeinige Verteidigung der Mittelfranken blockte den Schuss des Leihspielers des 1. FC Heidenheim aber ab.
Keller besorgt Fürther Rückstand
Vier Minuten später gerieten die Greuther vermeintlich in Rückstand, nachdem Dynamo-Stürmer Vincent Vermeij den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen gehauen hatte, doch der Treffer des Niederländers wurde wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung der Szene zurückgenommen.
In der 35. Minute hatte Fürth dann weniger Glück. Eine scharf getretene Ecke köpfte der am Fünf-Meter-Raum hochgestiegene Keller an Torwart Timo Schlieck vorbei zum 0:1 ins Netz. Kurz vor der Pause verhinderte Schlieck mit einer schönen Flugeinlage sogar noch das 0:2, als Keller nach einem Standard erneut gefährlich zum Kopfball kam.
Dardari feiert Debüt für Fürth
Nach dem Seitenwechsel setzte es für die Kleeblätter prompt eine kalte Dusche. Ein Ballverlust im Spielaufbau landete mittig bei Dresdens Jakob Lemmer, der sich aus rund 25 Metern ein Herz fasste und den Ball ins untere linke Ecke zimmerte (50.).
Greuther-Cheftrainer Heiko Vogel versuchte, neue Impulse zu setzen, und brachte in der 59. Minute den frisch verpflichteten Aiman Dardari für Julian Green. Die Leihgabe des FC Augsburg konnte die weitgehend harmlose Offensive der Gäste allerdings ebenfalls nicht beleben.
Greuther Fürth: Klaus angeschlagen ausgewechselt
In der Schlussphase vertieften sich Vogels Sorgenfalten noch einmal, als er in der 80. Minute den zweitbesten Torschützen seiner Mannschaft, Felix Klaus, angeschlagen für Omar Sillah vom Platz nehmen musste.
Aaron Keller und die SpVgg Greuther Fürth rutschen tiefer in die Krise
Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.

