Andreas Obst vom FC Bayern Basketball
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Aufholjagd mit Obst-Rekord: FCB-Basketballer besiegen Baskonia

Aufholjagd mit Obst-Rekord: FCB-Basketballer besiegen Baskonia

Der FC Bayern Basketball schafft im Duell der Kellerkinder gegen Baskonia Vitoria-Gasteiz dank einer furiosen Aufholjagd seinen zweiten Euroleague-Sieg unter Neu-Coach Svetislav Pesic. Für die Münchner bleibt das Weiterkommen eine Mammutaufgabe.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Defensive, Defensive - und nochmal: disziplinierte Defensive: Das ist das, was der Basketball-Trainer Svetislav Pesic von seinen Mannschaften in erster Linie erwartet. Und aus dieser disziplinierten Defensive heraus sollen dann im zweiten Schritt im Angriff Punkte und vor allem Siege erwirtschaftet werden.

Insofern konnte der neue Coach der Bayern-Basketballer am Ende eines anstrengenden Mittwochabends zumindest teilweise zufrieden sein. Denn seine Münchner siegten am 20. Spieltag der Euroleague im Kellerduell mit Baskonia Vitoria-Gasteiz 96:89 (38:46).

37 Punkte: Dreier-Spezialist Obst schafft neuen persönlichen Euroleague-Rekord

Und gratulieren durfte er mit Sicherheit auch seinem stärksten Werfer in der Kabine: Andreas Obst, der mit 37 Zählern einen neuen persönlichen Euroleague-Rekord aufgestellt hat. Insgesamt sieben Drei-Punkte-Würfe traf der 29-Jährige dabei. Der Welt- und Europameister war damit der Wegbereiter des Sieges der Oberbayern.

Doch das mit der Defensive klappte noch nicht immer. Denn wenn man Pesic so den Abend lang beobachtete, dann war da die Genugtuung erst am Ende der Partie so richtig sichtbar, als seine Mannschaft die Partie mit einem furiosen Schlussviertel doch noch auf ihre Seite zwang. 36:20 lautete die Punktausbeute im letzten Viertel, davor war das ersatzgeschwächte spanische Team deutlich stärker.

Weiterkommen in der Euroleague bleibt eine Mammutaufgabe

Für die Münchner ist der späte Erfolg erst der siebte Sieg in einer bislang schwierigen Euroleague-Saison. Immerhin klettern sie nun an Baskonia vorbei auf Rang 16 der 20 Mannschaften. Das Weiterkommen in die Play-ins, für die Rang zehn nötig ist, bleibt trotzdem eine Mammutaufgabe. Roter Stern Belgrad weist dort aktuell elf Siege in 20 Partien auf.

Um sich dorthin zu verbessern, brauchen die Münchner im Vergleich zum Mittwoch - mit Ausnahme von Obst - eine deutliche Leistungssteigerung - und das schon am Freitagabend beim griechischen Top-Team Olympiakos Piräus. Aber noch ist Pesic ja erst seit einem guten halben Monat Münchner Trainer, das mit der Defensive impft er seinen Spielern mit Sicherheit noch ein wenig mehr ein in den kommenden Wochen.