Ivan Nekic (Kiel) im Zweikampf mit Mohamed Ali Zoma (FCN)
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Ivan Nekic (Kiel) im Zweikampf mit Mohamed Ali Zoma (FCN)

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Dämpfer für den Club: Holstein Kiel vereitelt Rekordsaisonstart

Dämpfer für den Club: Holstein Kiel vereitelt Rekordsaisonstart

Der 1. FC Nürnberg hat nach dem besten Saisonstart der Vereinsgeschichte seit 1999 einen kleinen Dämpfer erlebt. Im heiß umkämpften Duell mit Holstein Kiel am vierten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga kam der Club über ein 2:2 nicht hinaus.

Über dieses Thema berichtet: Heute im Stadion am .

Den perfekten Saisonstart fortführen, darum ging es, als der 1. FC Nürnberg in den hohen Norden reiste. Mit Holstein Kiel lieferte sich der Club ein heiß umkämpftes Duell und ging per Traumtor von Markhiev (41.) spektakulär in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel antwortete Harres mit Köpfchen und dem Ausgleichstreffer (45.+1).

Nach der Pause ging es sehenswert weiter. Kapralik hatte mit seinem 2:1-Treffer das Spiel gedreht (50.), doch das ließ sich Scobel nicht gefallen und glich zum 2:2 aus (56.). In einer weiterhin intensiven Schlussphase verpassten beide Teams den Lucky Punch und teilten die Punkte letztendlich unter sich auf.

Tabellenführer und drei Siege aus drei Spielen: Das Team von Miroslav Klose hatte die Chance, mit dem vierten Sieg einen neuen vereinseigenen Rekord für den besten Saisonstart aufzustellen. Dafür war Innenverteidiger Fynn Otto nach Rückenproblemen wieder fit geworden und in die Startelf zurückgekehrt.

Zoma prüft Weiners Reflexe

Unter strömendem Regen im Holstein-Stadion erwischte der Club einen aktiven Start in die Partie. Mohamed Ali Zoma schnappte sich bereits in den Anfangssekunden den ersten Torschuss, scheiterte jedoch an Timon Weiners starkem Reflex (1.).

In der ersten Viertelstunde fand das Spiel hauptsächlich über energiegeladene Zweikämpfe im Mittelfeld statt, mit einem leichten Plus für die Gäste aus Mittelfranken. Dann jagte Julian Justvan die Kugel einmal auf die Tribüne (17.), anschließend prüfte Finn Becker Keeper Weiner mit einem Weitschuss (20.).

Markhiev eröffnet mit Traumtor, Harres antwortet mit Köpfchen

Doch mit den kommenden Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolkendecke kämpften, wurde auch Kiel mutiger und erkämpfte sich immer mehr Spielanteile. Mitten in eine ihrer Druckphasen schlug dann aber Adam Markhiev ein. Mit einem Traumtor aus zentralen 20 Metern beförderte der 24-Jährige den Ball unter die Latte (41.). Keine Chance für den Keeper, dafür die 1:0-Führung für den Club und Markhievs bereits drittes Saisontor.

Doch Kiel ließ sich nicht unterkriegen und zeigte ebenfalls beeindruckende Leistungen. Kurz vor der Pause belohnten sie sich für ihre Arbeit. Einen Freistoß hinter die Abwehrkette versenkte Phil Harres per Kopf sehenswert zum Ausgleich (45.+1). Das Tor war schwer zu verteidigen für die Nürnberger, der Ausgleich verdient für Holstein Kiel.

Kiel dreht das Spiel, doch Piet Scobel gleicht aus

Dem neutralen Fan wurde auch im zweiten Durchgang ein spektakuläres Zweitligaspiel geliefert. Diesmal starteten die Gastgeber aber besser in den Abschnitt und gingen durch Adrian Kapraliks platzierten Schuss direkt in Führung (50.).

Doch die Franken ließen mit der Antwort nicht lange auf sich warten. Ein Fehler im Spielaufbau der Kieler und der Ball landete vor Piet Scobels Füßen, der Weiner exakt ausguckte und zum 2:2-Ausgleich einnetzte (56.). Sein bereits viertes Saisontor im fünften Spiel.

1. FC Nürnberg verpasst Vereinsrekord

Die Partie beruhigte sich keineswegs, stattdessen versuchte der Club unermüdlich, wieder in Führung zu gehen. Doch auch Holstein Kiel wollte sich mit einem Unentschieden nicht zufriedengeben. Die beste Chance hatte allerdings Scobel in der Schlussphase und brachte eine Ecke per Kopfball aufs lange Eck, doch Kiels Joker Leon Parduzi klärte auf der Linie (83.).

Am Ende ließ der Club doch noch einige gute Chancen liegen, sodass es beim 2:2-Unentschieden blieb. Der 1. FC Nürnberg verpasste es, einen neuen Vereinsrekord aufzustellen, und machte es wie in der Saison 1999/2000: Auf drei Siege folgt ein Unentschieden. Doch zehn Punkte aus vier Spielen bleiben weiterhin eine ansehnliche Bilanz für den Saisonstart.

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