Bei der Tour de France konnte Radprofi Florian Lipowitz mit Platz drei begeistert. Nicht so viel Glück hat der Youngster vom bayerischen Team Redbull-Bora-grohe auf der Deutschland Tour.
Der 24-Jährige musste am Freitag auf der zweiten Etappe nach einem Sturz des deutschen Meisters Georg Zimmermann ausweichen und war 16 Kilometer vor der Zielankunft gegen einen Stromkasten geprallt. Lipowitz konnte nach einer kurzen Behandlungspause weiterfahren, klagt aber vor allem über Schmerzen an der rechten Hand, hat aber auch Prellungen an der Schulter und am Schlüsselbein davongetragen. Es sei im Team länger diskutiert worden, ob er das Rennen fortsetzen soll.
"Ich habe Blessuren, aber so weit ist es ganz in Ordnung. Wir müssen schauen, wie es sich im Rennen anfühlt. Ich bin auf jeden Fall froh, am Start zu stehen", so der junge Ausnahmefahrer vor dem 175,7 Kilometer langen Teilstück von Arnsberg nach Kassel.
In der Gesamtwertung abgeschlagen
"Am Ende geht die Gesundheit vor und vor allem die Sicherheit. Ich muss schauen, wie es beim Bremsen geht", so Lipowitz weiter. In der Gesamtwertung spielt der deutsche Hoffnungsträger keine Rolle mehr, nachdem er mit über acht Minuten Rückstand ins Ziel gekommen war.
Auch der gestürzte Zimmermann setzte am Samstag das Rennen fort. Bereits in der Anfangsphase der Etappe über 189 Kilometer von Herford nach Arnsberg im Sauerland war der Augsburger, der die Tour de France zuletzt nach einem Crash vorzeitig beenden musste, gestürzt.