Der strahlende 6:0-Erfolg des FC Bayern gegen RB Leipzig bleibt ungetrübt. Trotz des nicht regelkonformen VAR-Einsatzes im Bundesliga-Eröffnungsspiel der Münchner gegen die Sachsen muss der Titelverteidiger keine sportrechtlichen Konsequenzen befürchten. Dies sagte DFB-Schiedsrichtersprecher Alexander Feuerherdt der dpa.
In den DFB-Regeln ist festgelegt, dass ein Spiel grundsätzlich gewertet wird, auch wenn "unzulässige Situationen/Entscheidungen bei einer Videoüberprüfung untersucht werden". Demnach wäre eine Aberkennung des Münchners 6:0-Sieges am Grünen Tisch bei einem möglichen Einspruch der Leipziger ausgeschlossen.
VAR-Fehler sorgt für Aufregung
Vor dem vermeintlichen RB-Ehrentreffer in der ersten Partie der Saison 2025/26 hatten Schiedsrichter Florian Badstübner, seine Assistenten und der Vierte Offizielle am Freitag übersehen, dass der Leipziger Castello Lukeba einen Freistoß falsch ausgeführt hatte. Statt den Ball zu spielen, war Lukeba mit diesem einfach los gedribbelt.
Nach heftiger Intervention von Bayern-Kapitän Joshua Kimmich, der dafür die Gelbe Karte sah, nahm Badstübner nach vorheriger Rücksprache mit dem Video Assistant Referee (VAR) den Treffer zurück. Der DFB räumte ein, dass der VAR in dieser Situation aber gar nicht hätte eingreifen dürfen. "Die anschließende Torerzielung ist vom VAR gecheckt worden, aber die Art der Ausführung eines Freistoßes im Vorfeld eines Tores zu überprüfen, gehört streng genommen nicht zu seinen Aufgaben", sagte Feuerherdt dem "Kicker".
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