Bei den Straubing Tigers in der DEL (Deutsche Eishockey Liga) herrscht nach zwei Derbyniederlagen an diesem Wochenende Krisenstimmung. Das 1:4 am Abend gegen die Augsburger Panther bedeutet die vierte Pleite in Folge für die Niederbayern.
Straubing Tigers: Playoff-Vorsprung schmilzt
Am Freitagabend mussten sich die Tigers in Ingolstadt 4:5 geschlagen geben. Zwar bleiben die Straubing Tigers zunächst auf dem fünften Tabellenplatz, sie haben aber jetzt nur noch zehn Punkte Vorsprung auf Berlin auf Rang sieben. Nur die ersten sechs Teams der Hauptrunde sind für das Playoff-Viertelfinale qualifiziert.
Vor gut 5.600 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Pulverturm gehen die Tigers an ihrem "Traditionsspieltag" gegen Augsburg zwar in Führung, können daraus aber kein Kapital schlagen.
Tigers mit Problemen bei eigener Führung
In den vergangen drei Partien haben die Niederbayern insgesamt acht Mal einen Vorsprung nicht verteidigen können. Darüber hinaus verzeichnen die Tigers weiter eine Reihe verletzter Spieler und können nicht in Bestbesetzung antreten.
Bis zur Olympiapause stehen noch drei Spieltage im Kalender. Am kommenden Freitag erwarten die Tigers die Frankfurter Löwen im Stadion am Pulverturm.
Sorge vor erneuten Ausschreitungen
Angesichts des Zuschauerandrangs beim Derby gegen Augsburg und weil es zuletzt mehrere Ausschreitungen im Zusammenhang mit Heimspielen gegeben hatte, hatte die Straubinger Polizei einen Drohneneinsatz angekündigt. Informationen darüber, ob es aus Polizeisicht Auffälligkeiten gegeben hat, liegen nicht vor.
