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Fragen zur WM 2026: Ist Radio schneller als TV?

Fragen zur WM 2026: Ist Radio schneller als TV?

Warum gibt es bei der WM 2026 in jedem Spiel zwei Trinkpausen, unabhängig vom Wetter? Wie viel Verzögerung darf eine Live-Sendung haben? Wer ist schneller, das Fernsehen oder das Radio? Antworten auf Fragen und Diskussionspunkte der BR24-Community.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 1 am Morgen am .

💬 "Dein Argument" greift Euren Input auf: Kommentare aus der BR24-Community sind Anlass für diesen Beitrag. 💬

Verpflichtende Trinkpausen, verzögerte Live-Übertragungen und der Unterschied zwischen Fernsehen und Radio: Hier beantwortet BR24 häufig gestellte Fragen aus unserer Community rund um die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA.

Dieser Artikel wird immer wieder mit weiteren Fragen und Antworten aktualisiert.

Warum braucht man eine Trinkpause?

Warum braucht man eigentlich bei einem Fußballspiel in einem vollklimatisierten Stadion eine Trinkpause?

Eine der auffälligsten Neuerungen bei dieser Weltmeisterschaft sind die zwei festgelegten Trinkpausen, jeweils in der Mitte einer Halbzeit. Diese werden bei diesem Turnier erstmalig unabhängig von der konkreten Wetterlage in jeder Partie umgesetzt. Die Frage nach dem "Warum eigentlich?" treibt auch die BR24-Community um, so fragt unter anderem User "Gerold" nach der Sinnhaftigkeit.

Entstanden ist die neue Regelung der FIFA auch, weil es während der Klub-WM im vergangenen Jahr Sorgen um das Wohlergehen der Spieler bei zu großer Hitze gab. Der Weltverband reagierte darauf unter anderem mit den nun festgelegten Trinkpausen in jeder Partie. Andere Verbände, wie zum Beispiel die deutsche DFL oder die europäische UEFA, erlauben ebenfalls Trinkpausen. Diese können aber je nach Wetterlage vom Schiedsrichter angeordnet werden – oder eben nicht.

Manche Profis, wie zum Beispiel der Kapitän der Niederlande, Virgil van Dijk, haben ihr Unverständnis über die Pausenregelung bei dieser WM geäußert. Weitere Kritik erstreckt sich auch darauf, dass in den Trinkpausen nun ein weiterer Platz für verkaufbare Werbeblöcke entstanden ist. Andere Akteure, wie zum Beispiel Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti äußerten sich aber auch positiv über die Unterbrechungen. Sie wären nicht nur eine Gelegenheit zum Abkühlen, sondern auch um neue taktische Impulse zu setzen.

Was ist eigentlich Live?

Neben Neuerungen auf dem Fußballplatz hat auch die Art, wie man Fußball heute konsumieren kann, einiges an Innovationen erfahren. Verschiedene Sender zeigen die gleiche Partie, mancher schaut per Satellit, mancher per Antenne und immer mehr Menschen auch über das Internet. Dabei kommt es teils zu erheblichen Verzögerungen zwischen den verschiedenen Übertragungsarten. Ein Phänomen, mit dem sich BR24 in einem Artikel auseinandergesetzt hat.

In den Kommentaren unter diesem Artikel fanden sich weitere Fragen aus der Community. So zum Beispiel von "Nachtgloat": "Bis zu welcher Verzögerung darf man es eigentlich als ""Liveübertragung"" betiteln?"

Eine konkret festgelegte Höchstverzögerung gibt es in Deutschland nicht. Eine Live-Sendung zeichnet sich dadurch aus, dass sie möglichst in Echtzeit ein Geschehen wiedergibt und ohne Post-Produktion gesendet wird. Es werden also im Nachhinein keine Schnitte mehr hinzugefügt, unvorhergesehene Momente erreichen den Zuschauer ebenso wie geplante. Durch technische Komponenten kommt es bei Live-Übertragungen immer zu einer Verzögerung, bis das Endprodukt den Konsumenten erreicht.

Ist das Radio schneller?

Eine weitere Frage aus der Community dreht sich um den Hörfunk. "Quikrik" kommentierte: "Und jetzt die Frage an den Radiosender: Wie ist hier die Übertragung? Schneller als das Fernsehen oder noch langsamer?"

Generell gesprochen gilt: Das Radio ist live meistens schneller. Wie viel schneller, das hängt dann auch wieder an der gewählten Art des Fernsehempfangs ab. Der Nachteil des Fernsehens gegenüber des Radios ist die Video-Komprimierung. Je moderner die Technik, umso größer sind die Video-Daten. Sind sie dann zu groß, als dass sie direkt „verschickt“ werden könnten, müssen sie erst komprimiert und dann beim Zuschauer wieder dekomprimiert werden. Genau dieser Prozess sorgt für die Verzögerung.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

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