1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden
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Pleite im Hochrisikospiel: Nürnberg verliert gegen Dresden

Pleite im Hochrisikospiel: Nürnberg verliert gegen Dresden

Das Hochrisikospiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga ist mit einem ärgerlichen Ergebnis für die Hausherren zu Ende gegangen. Der FCN verlor auf eigenem Platz gegen den Abstiegskandidaten.

Über dieses Thema berichtet: Sportschau am .

Der 1. FC Nürnberg hat gegen Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den Abstiegskandidaten verloren die Mittelfranken am Samstagmittag im heimischen Max-Morlock-Stadion mit 0:2 (0:0). Die Nürnberger verpassten es durch die Pleite, auf Rang acht zu springen, während Dresden einen Big Point im Abstiegskampf feierte und sich zumindest vorübergehend von Platz 17 an Position elf katapultierte.

Nürnberg beginnt stark gegen Dresden

Die Hausherren begannen das Spiel dominant. Immer wieder gelang es der Elf von Trainer Miroslav Klose, das hohe Pressing der Gäste auszuhebeln. Echte Torgefahr entstand allerdings nur selten, weil dem FCN die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss fehlte und gute Möglichkeiten nicht im Kasten von Keeper Tim Schreiber unterbrachte. So traf Berkay Yilmaz etwa in der 14. Minute nach Zuspiel durch Mohamed Ali Zoma nur das Außennetz.

Mit fortschreitender Spieldauer fand Dresden besser in die Partie, auch wenn die Offensive weiter Probleme hatte. Standards waren der größte Gefahrenherd für FCN-Torwart Jan Reichart.

Koudossou trifft ins eigene Tor

Für den größten Aufreger der ersten Halbzeit sorgte schließlich Zoma. Der Stürmer ging im Laufduell mit Julian Pauli zu Boden, doch statt auf Platzverweis für Pauli wegen Notbremse entschied Schiedsrichter Felix Bickel zum Ärger der Nürnberger auf Weiterspielen.

Mit dem Remis ging es in die Pause. Die Franken kamen besser aus der Kabine. Insbesondere Zoma war von der Dynamo-Abwehr kaum zu bändigen. Dementsprechend überraschend kam die Führung für Dresden. Vincent Vermeij flankte flach von rechts in den Strafraum, wo Henri Koudossou zentral klären wollte, den Ball aber unglücklich ins eigene Tor schob (55.).

Bobzien macht den Deckel drauf

Nürnberg kämpfte gegen den plötzlichen Rückstand an, scheiterte aber immer wieder am starken Schreiber, der ein ums andere Mal Versuche der Mittelfranken klärte. Stattdessen gelang es Dynamo in der Schlussphase sogar noch zu erhöhen.

Nach einer abgewehrten Flanke von Yilmaz fuhren die Gäste einen Konter über Ben Bobzien, der mit dem Ball am Fuß bis zur Strafraumgrenze des FCN sprintete, platziert ins rechte Eck abschloss, Reichart keine Chance auf eine Parade ließ und zum 2:0-Endstand traf (83.).

Eine positive Randnotiz der Partie: Es kam nicht zu befürchteten Ausschreitungen zwischen den Fanlagern der beiden Vereine, nachdem es in der Nacht zum Samstag in einem Gewerbegebiet in Sachsen zu einer Massenschlägerei von rund 200 gewaltbereiten Anhängern der Klubs gekommen war.

Video: BR-Reporter Dirk Feustel über die Sicherheitslage in Nürnberg nach dem Spiel

BR-Reporter Dirk Feustel
Bildrechte: Bayerischer Rundfunk
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BR-Reporter Dirk Feustel

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