Erst nach 89 ideenlosen Minuten gelang am Samstag der Durchbruch: Der TSV 1860 München besiegte Alemannia Aachen mit 2:0 (0:0).
Patrick Hobsch (89.) und David Philipp (90.) sorgten für die späten Tore. Nach dem 1:1 zum Auftakt bei Rot-Weiss Essen und dem Sieg gegen den VfL Osnabrück am zweiten Spieltag, dürfen sich die Löwen über drei weitere Punkte auf ihrem Konto freuen.
Die Drittliga-Partie plätscherte erst lange ereignislos dahin. Die Löwen starteten vorsichtig und abwartend. Vor allem Florian Niederlechner und Kevin Volland, die am 2. Spieltag so aufgedreht hatten, blieben unauffällig. Auch in die Zweikämpfe gingen die Sechzger zu zaghaft hinein. So waren es in den ersten 45 Minuten die Kaiserstädter, die dominanter auftraten. Eine einzige Chance gelang immerhin in der 32. Minute. Niederlechner kam nach einem schnell ausgeführten Freistoß gefährlich an den Ball und zwang Aachen-Keeper Jan Olschowsky am kurzen Pfosten zu einer starken Parade.
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Florian Niederlechner
Rot für Gaudino
Für den Turning Point im Spiel sorgten dann unglücklich die Gastgeber selbst. Gianluca Gaudino hatte schon in der 39. für ein Foul an Jacobsen Gelb gesehen. In der 64. Minute räumte der Mittelfeldspieler dann auch noch Niederlechner ab – Schiedsrichter Kampka zückte die Rote Karte. Die Alemannia musste die letzten 25 Minuten also in Unterzahl gegen die Löwen kämpfen.
Erst da konnten die Sechziger das Spiel dann allmählich an sich reißen. Die Erlösung kam dennoch erst kurz vor Schluss. Patrick Hobsch traf in der 89. Minute zum 1:0-Führung. Nur wenig später legte Philipp noch das 2:0 nach.
Im Video: Benny Lauths Halbzeit-Analyse: "Nicht genug Power"
Benny Lauth
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