Joshua Kimmich kam wie erwartet nur in zwei von vier Partien zum Einsatz
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Joshua Kimmich kam wie erwartet nur in zwei von vier Partien zum Einsatz
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Joshua Kimmich kam wie erwartet nur in zwei von vier Partien zum Einsatz

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Bayerns DFB-Stars: Gewinner und Verlierer unter Klopp

Bayerns DFB-Stars: Gewinner und Verlierer unter Klopp

Die ersten Länderspiele der Ära Klopp sind gespielt – auch bayerische Spieler mussten sich beweisen. Während Joshua Kimmich beim Sieg zusehen musste, nutzten andere ihre Chance. Für manche verliefen die Einsätze weniger glücklich. Eine Analyse.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Die Länderspielpause und der Start in die Ära Klopp haben ihre Höhen und Tiefen mit sich gebracht. Jürgen Klopp wurde zunächst als Heilsbringer stilisiert, seine Kader-Pläne mit dem XXL-Aufgebot wurden rauf und runter analysiert. Vier Spiele später gibt es nun reichlich Material für eine erste Bilanz: eine Niederlage, zwei Unentschieden und ein Sieg. Interessant ist dabei vor allem der Blick auf die bayerischen DFB-Spieler.

Klopp rüttelt an Kimmichs Selbstverständnis

FC-Bayern-Star Joshua Kimmich gilt seit geraumer Zeit als Fixpunkt in der DFB-Elf. Im September 2024 übernahm er die Kapitänsbinde von Manuel Neuer. Damit ist er nicht nur auf dem Platz präsent, sondern auch abseits des Rasens. An seiner Rolle gab es lange wenig zu diskutieren. Genau an diesem Selbstverständnis rüttelt der neue Bundestrainer nun.

Klopp ließ Kimmich in den Spielen drei und vier gegen Serbien und Griechenland wie zuvor vereinbart zu Hause. Kimmich wollte unbedingt spielen, doch Klopp blieb hart: Der ehemalige Liverpool-Erfolgstrainer wollte seine Nationalmannschaft auch einmal ohne ihre Platzhirsche sehen.

Pavlovic ersetzt Kimmich erfolgreich

Der Test ohne Platzhirsch Kimmich war vor allem für einen erfolgreich: Bayern-Kollege Aleksandar Pavlovic rückte für den Kapitän auf die Sechserposition. Das Zusammenspiel mit Achter Tom Bischof funktionierte vor allem gegen Serbien hervorragend. Kimmich durfte dabei von der Tribüne aus einen Blick auf die mögliche Zukunft des deutschen Mittelfelds werfen. Vom Bundestrainer gab es jedenfalls Lob: Pavlovic, sagte Klopp später, "war überall". In München spielt der 22-Jährige allerdings wieder wie gewohnt – neben Kimmich.

Youngster Urbig im Glück

Beim FCB ist Jonas Urbig die "Nummer 1b" hinter Manuel Neuer. In der Nationalmannschaft scheint der Youngster nun einen ähnlichen Status zu haben: Klopp hat Marc-André ter Stegen "für den Moment" zur Nummer eins erklärt, Urbig ist sein Herausforderer.

Der 23-Jährige durfte als einziger DFB-Keeper gleich zweimal ins Tor. Sowohl gegen Serbien (2:0) als auch in Griechenland (0:0) hielt er seinen Kasten sauber.

Dahmen muss weiter auf Debüt warten

Ganz anders verlief die Länderspielpause für Finn Dahmen. Der Keeper des FC Augsburg war zwar für beide Kader nominiert, zum Einsatz kam er allerdings nicht. Dabei hatten viele vor allem im vierten Spiel mit seinem Debüt gerechnet.

Klopp berief stattdessen erneut Urbig und begründete die Entscheidung damit, dass dieser beim FCB derzeit nicht viel Spielpraxis bekomme. Der Leidtragende war Dahmen, der bereits unter Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann mehrfach für den Kader nominiert worden war, aber weiterhin auf sein Debüt warten muss.

Adeyemi dribbelt sich ins Rampenlicht

Auftrumpfen konnte hingegen Karim Adeyemi. Der gebürtige Münchner war in den ersten beiden Partien mit Abstand der auffälligste und aktivste Offensivspieler. Der Flügelstürmer des FC Barcelona dürfte mit seinen beiden Auftritten jedenfalls genügend Argumente gesammelt haben, um erneut zu Länderspielen eingeladen zu werden.

Großes Verbesserungspotenzial hat Adeyemi allerdings bei der Chancenverwertung. Zwar dribbelte sich der 24-Jährige ins Rampenlicht und sorgte mit seinen Abschlüssen immer wieder für Gefahr – doch viele seiner Schüsse gingen deutlich am Tor vorbei. Damit war Adeyemi mitverantwortlich dafür, dass es in den ersten beiden Partien nicht zum Sieg reichte.

Gnabry, Tah und Brown bleiben hinter Erwartungen zurück

Zweimal ließ Klopp Jonathan Tah über 90 Minuten ran. Der Innenverteidiger machte seine Sache solide und war gegen die Niederlande defensiv ein wichtiger Anker. Gegen Griechenland musste Tah allerdings vor allem als einer der Spielgestalter agieren. Anschließend monierte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger die fehlende Kreativität aus der Abwehr heraus.

Auch Brown war von Anfang an gesetzt – einmal als Rechts-, einmal als Linksverteidiger. Beim späten Ausgleich trug Brown eine Mitschuld, konnte allerdings mit guter Offensivarbeit punkten. Serge Gnabry, der die WM noch verletzungsbedingt verpasst hatte, feierte bei den Länderspielen sein DFB-Comeback. Der FC-Bayern-Star kam allerdings nur zu zwei Kurzeinsätzen, die wenig aussagekräftig waren.

Behrens gibt DFB-Debüt

Nationalmannschafts-Neuling Hennes Behrens vom FC Augsburg konnte ebenfalls keine großen Einsatzzeiten sammeln. Sein Debüt dauerte gerade einmal sechs Minuten, in denen er acht Ballberührungen hatte. An der Niederlage gegen Griechenland konnte der Youngster zwar nichts mehr ändern. Auf Klopps Zettel dürfte er sich mit seinem Debüt dennoch gespielt haben.

Im Video: BR24Sport-Reporter Siems über Kimmich und Urbig beim DFB

BR24Sport-Reporter Andre Siems
Bildrechte: BR
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BR24Sport-Reporter Andre Siems

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