Ramona Hofmeister
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Ramona Hofmeister auf dem Weg zu ihrem Sieg in Scuol
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Ramona Hofmeister auf dem Weg zu ihrem Sieg in Scuol

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Trotz "Traum-Comeback": Hofmeister bei Olympia noch vorsichtig

Trotz "Traum-Comeback": Hofmeister bei Olympia noch vorsichtig

Ramona Hofmeister gelingt in Scuol das perfekte Comeback nach einer bemerkenswert kurzen Verletzungspause im Anschluss an ihren Sprunggelenksbruch. Die Snowboarderin befindet sich direkt im Angriffsmodus, mauert aber bei ihren Zielen für Olympia.

Über dieses Thema berichtet: Blickpunkt Sport am .

"Es ist ein Traum-Comeback, das jetzt wirklich so aufgegangen ist. Es war gut, dass heute ein Pausentag war, damit ich das realisieren konnte", schwärmte Ramona Hofmeister am Sonntagabend bei Blickpunkt Sport, nachdem sie am Samstag bei ihrer Rückkehr in den Snowboard-Weltcup direkt zum Sieg gefahren war.

Hofmeister siegt bei Blitz-Comeback

Drei Monate statt des ursprünglich veranschlagten halben Jahres hatte die Bischofswiesenerin nach ihrem Fußgelenksbruch im vergangenen September gebraucht, um wieder auf das Brett zu steigen. Mit ihrem Triumph im schweizerischen Scuol feierte sie nicht nur ein Comeback nach Maß, sondern schaffte auch direkt die Norm für die Olympischen Spiele, die im Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden.

Der Schlüssel nach der unverhofft kurzen Leidenszeit? Die Einstellung der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin: "Ich bin mit Gelassenheit und ziemlich locker in das Rennen reingegangen", erzählte Hofmeister. "Natürlich wollte ich nicht einfach nur mitfahren. Es war vielleicht auch das Erfolgsrezept, dass ich mich nicht so unter Druck gesetzt habe."

Hofmeister: "Olympia immer vor Augen gehabt"

Ein Grund für die Entspanntheit, mit der die 29-Jährige wieder in den Weltcup einstieg, war auch der Umstand, dass sie ihre dritte Teilnahme an den Winterspielen trotz der Verletzung nie angezweifelt hat.

"Für mich war der Weg nicht vorbei, sondern es war eher ein Umweg. Ich habe das Ziel Olympia immer vor Augen gehabt. Ich habe mit meinem Athletik-Trainer Marcus Hirschbiel einfach ganz fest dran geglaubt und richtig gut zusammengearbeitet. Jetzt stehen wir da", berichtete Hofmeister.

Im Video: Hofmeisters Traum-Comeback in Scuol

10.01.2026, Schweiz, Scuol: Snowboard: Weltcup, Parallel-Riesenslalom. Siegerin Ramona-Theresia Hofmeister aus Deutschland (l) und die zweitplatzierte Melanie Hochreiter aus Deutschland reagieren während des Finales des FIS Alpinen Snowboard Parallel-Riesenslaloms. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Snowboard Weltcup Scuol

Hofmeister geht Risiko für Rückkehr

Für ihren Traum war die Oberbayerin auch bereit, Wagnisse einzugehen. "Risiko war in der Reha-Phase auf jeden Fall dabei. Das war uns auch bewusst. Das Arthrose-Risiko ist auf jeden Fall auch höher", gab Hofmeister zu, doch das Vertrauen in die Betreuer war groß.

Nun richtet sie ihren Blick auf die nächsten Aufgaben. Dabei lautet die Devise: Training durch Wettkampf. Möglichst "jedes Rennen" möchte Hofmeister fahren, bis es am 8. Februar in Livigno um Olympisches Edelmetall geht, zumindest wenn das Sprunggelenk hält.

Snowboard-Queen mauert bei Olympia-Zielen

So ehrgeizig die Snowboard-Queen ihre Rückkehr angegangen ist, so zurückhaltend gibt sie sich bei ihren Zielen für die Winterspiele. In Blickpunkt Sport auf ihre Hoffnungen für das Sportfest angesprochen, sagte sie mit einem stillen Lächeln: "Auf ganz schöne Erinnerungen und einen ganz schönen Tag." Kaum vorstellbar, dass ihre Träume nach diesem Comeback nicht ein Stück darüber hinausgehen.

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