Die wichtigsten Wintersport-News von Sonntag, 22. März
- Ski Alpin: Aicher kommt Shiffrin näher - Weidle-Winkelmann auf dem Podest (11.47 Uhr)
- Skifliegen: Frauen-Wettkampf in Vikersund abgebrochen - Freitag springt deutschen Rekord (11.03 Uhr)
- Biathlon: DSV-Team mit historisch schwacher Saison (10.56 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
12.28 Uhr: Shiffrin räumt mit Rücktrittsgerüchten auf
Mikaela Shiffrin hat im Nachgang des Super-Gs der Frauen in Kvitfjell klar gestellt, dass sie ihre Karriere fortsetzen wird. Die US-Amerikanerin meinte im ZDF mit Blick auf die Spekulationen um einen Rücktritt lachend: "Gerüchte. Nein, ich höre noch nicht auf."
11.47 Uhr: Aicher kommt Shiffrin näher - Weidle-Winkelmann auf dem Podest
Emma Aicher (SC Mahlstetten) ist Mikaela Shiffrin im Gesamtweltcup näher gekommen. Die Deutsche wurde im Super-G beim Saison-Finale in Kvitfjell Vierte (+0,61 Sekunden) und holte damit 50 Punkte. Shiffrin ging in der Speed-Disziplin ebenfalls an den Start, landete aber auf Rang 21 (+2,78 Sekunden), der bei dem Weltcup keine Zähler einbringt. Aicher liegt vor den abschließenden zwei Rennen 45 Punkte hinter der US-Amerikanerin. Kira Weidle-Winkelmann (SC Starnberg) überzeugte derweil mit Platz drei (+0,60 Sekunden) - ihr erster Podestplatz in der Disziplin. Der Sieg ging an die Italienerin Sofia Goggia vor Corinne Suter aus der Schweiz (+0,32 Sekunden). Für Goggia war der Erfolg zudem gleichbedeutend mit dem Triumph in der Super-G-Wertung.
Im Video: Weidle-Winkelmann rast aufs Podest
Kira Weidle Winkelmann
11.03 Uhr: Frauen-Skifliegen in Vikersund abgebrochen - Freitag mit Rekord
Das Skifliegen der Frauen beim Weltcup in Vikersund ist während des zweiten Durchgangs abgebrochen worden. Die Windbedingungen verhinderten eine sichere Durchführung der Endrunde, nur der erste Versuch wurde gewertet. Der Sieg ging an Lokalmatadorin Eirin Maria Kvandal vor Nika Prevc und ihrer Landsfraue Anna Odine Ström. Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) wurde mit 216 Metern Zehnte und stellte damit sogar einen neuen deutschen Rekord auf. Bei ihrem zweiten Flug landete sie sogar bei 227,5 Metern, was aber nicht gewertet wurde. Juliane Seyfarth (TSG Ruhla) landete mit 202,5 Metern auf Rang elf. Katharina Schmid (SC Oberstdorf) knackte zudem erstmals in ihrer Karriere die Schallmauer von 200 Metern.
10.56 Uhr: Biathleten mit historisch schwacher Saison
So wenig Siege wie nie, Podestplätze als Rarität - und lediglich Rang fünf in der Nationenwertung der Frauen: Die deutschen Biathleten haben eine historisch schlechte Saison hingelegt. In fast allen Kategorien stellte das lange Zeit erfolgsverwöhnte Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) neue Negativrekorde auf, auch das Abschlusswochenende am legendären Holmenkollen konnte über die riesigen Baustellen nicht hinwegtäuschen. Vor allem die Konkurrenz aus Norwegen und Frankreich ist weit enteilt.
"Es geht aus deutscher Sicht in die falsche Richtung", monierte der scheidende Sportdirektor Felix Bitterling im ZDF. Der Anspruch sei "ein anderer". Man müsse sich "Gedanken für die Zukunft machen", forderte Frauen-Coach Kristian Mehringer. Denn im Moment, ergänzte Trainerkollege Sverre Olsbu Röiseland, sei die Mannschaft nach dem Rücktritt von Franziska Preuß "noch nicht gut genug".
Vor den beiden Abschlussrennen blieb das deutsche Team ohne einen einzigen Weltcup-Sieg. Der bisherige Negativrekord lag bei drei Erfolgen in der Saison 2020/21, im besten Winter 2007/08 waren es gar 24 Triumphe. Die bisher sieben Podestplätze sind auch gerade einmal halb so viele wie bei der vorherigen Tiefmarke von 14 aus der Saison 2013/14, im Rekordwinter 2006/07 waren es mit 72 mehr als zehnmal so viele Platzierungen unter den besten drei.
Mit viel Mühe rettete die deutsche Frauen-Mannschaft auf der Zielgeraden Rang fünf in der Nationenwertung. Damit behält der DSV zwar sechs Startplätze, dennoch ist auch dieses Abschneiden schlechter denn je. Zwischen 2014 und 2018 hatte es vier erste Plätze in Serie gegeben, seit Einführung der Wertung 1999 lag Deutschland 13-mal vorne.
Auch bei den Männern um Anführer Philipp Nawrath lief es kaum besser, gerade zu den Norwegern und Franzosen gibt es einen Klassenunterschied. "Wir waren nicht unbedingt zufrieden mit den Ergebnissen", sagte Lauftrainer Jens Filbrich. Mit einer schnellen Trendwende ist nicht zu rechnen. "Das geht nicht von heute auf morgen", sagte Mehringer.
Alle Wintersporttermine am Sonntag, 22. März
- Skifliegen, Einzel Frauen Vikersund (9.30 Uhr)
- Ski Alpin, Super-G Frauen Kvitfjell (10.45 Uhr)
- Ski Alpin, Abfahrt Frauen Kvitfjell (12.30 Uhr)
- Biathlon, 12,5-km-Massenstart Frauen Oslo (13.45 Uhr)
- Biathlon, 15-km-Massenstart Männer Oslo (15.45 Uhr)
- Skifliegen, Einzel Männer Vikersund (17.15 Uhr)
- Langlauf, 20-km-Massenstart Freistil Männer Lake Placid (17.30 Uhr)
- Langlauf, 20-km-Massenstart Freistil Frauen Lake Placid (19.30 Uhr)
Im Video: Aicher verpasst Sieg in Abfahrtswertung
Emma Aicher ist enttäuscht nach der Abfahrt
Die wichtigsten Wintersport-News von Samstag, 21. März
- Skilanglauf: Rydzek sprintet zum Abschluss auf Platz sechs (20.24 Uhr)
- Skifliegen: Wellinger und Geiger zeigen auf (18.55 Uhr)
- Biathlon: Voigt stürmt in Verfolgung unter die Top 10 (14.22 Uhr)
- Ski Alpin: Aicher verpasst Abfahrtskristallkugel (13.24 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
20.24 Uhr: Rydzek sprintet zum Abschluss auf Rang sechs
Skilangläuferin Coletta Rydzek hat im letzten Sprint der Saison eine erneute Podestplatzierung verpasst. Die Teamsprint-Dritte der Olympischen Winterspiele stieß in Lake Placid/USA zwar ins Finale vor, war dort aber chancenlos und wurde Sechste. Auf dem Podium standen wie schon bei den Olympischen Spielen in Italien die drei Schwedinnen Linn Svahn, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Laura Gimmler, die zusammen mit Rydzek bei Olympia die Bronzemedaille gewonnen hatte, kam im freien Stil auf den 19. Rang. Katharina Hennig Dotzler war als 55. bereits in der Qualifikation gescheitert, im letzten Saisonrennen über 20 km am Sonntag wird die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022 wohl nicht mehr an den Start gehen. Sie sei "ohne Energie oder Power", sagte die 29-Jährige.
Bei den Männern gewann der 35 Jahre alte Italiener Federico Pellegrino. Jan Stölben verpasste als 16. nur knapp das Halbfinale, Elias Keck verbuchte als 24. das beste Einzelergebnis seiner Karriere. Rekord-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen verzichtete einen Tag nach seinem Sieg über zehn Kilometer auf einen Start.
18.55 Uhr: Wellinger und Geiger zeigen beim Skifliegen auf
Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) und Karl Geiger (SC Oberstdorf) haben beim Skiflug-Weltcup in Vikersund mit starken Leistungen aufgezeigt. Die Routiniers überzeugten am Monsterbakken mit den Plätzen sieben (Wellinger) und neun (Geiger). Der Sieg ging an Stephan Embacher aus Österreich vor dem Japaner Naito Tomofumi und Lokalmatador Johann Andre Forfang.
"Das hat unglaublich viel Spaß gemacht", sagte Wellinger nach dem Flug-Weltcup. Auch Geiger konnte den Flug genießen. "Das war echt schön. Ich bin richtig happy", sagte er nach Flügen auf 223,0 und 218,0 m im ZDF.
Olympiasieger Philipp Raimund musste sich dagegen mit dem 18. Rang begnügen. "Ich habe dieses Jahr schon alles gewonnen, was ich wollte, jetzt genieße ich noch das Fliegen", sagte Raimund, der im zweiten Durchgang zumindest seine persönliche Bestmarke auf 225,5 m verbesserte. Pius Paschke belegte den 26. Rang, Luca Roth (31.) und Ben Bayer (38.) verpassten den zweiten Durchgang.
Video: Die Abfahrtsläufe von Emma Aicher und Laura Pirovano
Emma Aicher
16.58 Uhr: Nawrath fällt bei Lägreid-Sieg weit zurück
Biathlet Philipp Nawrath hat beim Weltcup-Finale am Holmenkollen seine gute Ausgangsposition nicht in ein Topergebnis ummünzen können. Der 33-jährige Allgäuer fiel in der Verfolgung über 12,5 km nach vier Strafrunden von Rang acht auf 15 zurück, zum beim Start greifbar scheinenden Podestplatz fehlten letztlich mehr als anderthalb Minuten. Bester Deutscher war stattdessen Justus Strelow mit nur einem Fehler auf Position neun.
Auf tiefem Geläuf war die absolute Weltspitze am Samstag weit enteilt, Strelow hatte einen Rückstand von 2:30,1 Minuten auf Sieger Sturla Holm Lägreid. Der fehlerfreie Norweger gewann im Fotofinish sein fünftes Rennen in Serie. Dahinter komplettierten die Franzosen Eric Perrot (0 Strafrunden) und Emilien Jacquelin (2/+1:11,2 Minuten) das Podium.
16.55 Uhr: Deutsche Snowboarder beim Heim-Weltcup chancenlos
Das deutsche Snowboard-Team hat beim Weltcup-Finale in Winterberg nicht für eine Heim-Party sorgen können. Im letzten Parallel-Slalom der Saison schied Ole-Mikkel Prantl (WSV Königssee) im Viertelfinale aus. Bereits im Achtelfinale hatte es Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen) und Stefan Baumeister (SC Aising Pang) erwischt. Hofmeister war in der vorigen Woche noch Siegerin und Dritte bei Parallel-Riesenslaloms in Kanada. Die anderen Starterinnen und Starter von Snowboard Germany waren im Sauerland gar nicht erst über die Qualifikation hinaus in die K.o.-Runden gekommen.
Die Tagessiege gingen an Lucia Dalmasso aus Italien und Sangho Lee aus Südkorea. Während sich Dalmasso durch den Erfolg die Disziplin-Wertung dieses Winters sicherte, konnte auch Teamkollege Maurizio Bormolini trotz des Scheiterns im Viertelfinale jubeln. Ihm gelang das Triple aus Rang eins im Parallel-Slalom, im Parallel-Riesenslalom und der Gesamtwertung. Bei den Frauen stand Tsubaki Miki aus Japan bereits als Gesamtsiegerin fest. Am Sonntag steht der Team-Event an.
14.22 Uhr: Voigt stürmt in Verfolgung unter die Top 10
Vanessa Voigt (WSV Rotterode) ist bei der Verfolgung der Frauen beim Biathlon-Weltcup in Oslo als beste Deutsche zu Rang sechs gelaufen. Die 28-Jährige verbesserte sich damit auch dank einer fehlerlosen Schießleistung um zehn Plätze im Vergleich zum Sprint. Ein Ausrufezeichen gelang auch Julia Tannheimer (DAV Ulm). Die 20-Jährige verbesserte sich mit der besten Laufzeit des Tages um zwölf Positionen und wurde trotz drei Schießfehlern Zehnte. Der Tagessieg ging an Sprint-Triumphatorin Hanna Öberg vor der Französin Julia Simon und ihrer Schwester Elvira Öberg.
13.24 Uhr: Aicher verpasst Abfahrtskugel beim Weltcup-Finale
Emma Aicher (SC Mahlstetten) hat die kleine Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup verpasst. Die 22-Jährige landete beim Saison-Finale in Kvitfjell auf Rang fünf (+0,37 Sekunden) und damit hinter der Italienerin Laura Pirovano, die neben dem Tagessieg auch die Abfahrtswertung gewann. Kira Weidle-Winkelmann (SC Starnberg) landete auf einem guten Platz drei (+0,25 Sekunden) und beendete den Abfahrtswinter ebenfalls auf dem dritten Gesamtrang. Zweite in Kvitfjell wurde Olympiasiegerin Breezy Johnson (+0,15 Sekunden) aus den USA.
Video: Der Abfahrtslauf von Kira Weidle-Winkelmann in Kvitfjell
Kira Weidle-Winkelmann bei der Abfahrt in Kvitfjell
11.45 Uhr: Altmeister Paris lässt Dominator Odermatt weit hinter sich
Dominik Paris hat die letzte Abfahrt der Saison gewonnen. Der Italiener distanzierte Marco Odermatt deutlich. Der Schweizer Dominator landete nur auf dem siebten Platz. Odermatt stand schon vorher als Sieger der kleinen Kristallkugel fest. Zweiter wurde sein Landsmann Franjo von Allmen. Platz drei ging an den Österreicher Vincent Kriechmayr. Deutsche Starter waren beim Saisonabschluss nicht dabei.
10.42 Uhr: Deutsche Frauen fliegen hinterher
Beim Skifliegen in Vikersund lief es für die deutschen Frauen nicht so gut. Nur Agnes Reisch schaffte es mit ihrem Sprung auf 201,5 Meter als Letzte (15.) in den zweiten Durchgang. Selina Freitag (194,0m), Juliane Seyfarth (195,0) und Katharina Schmid aus Oberstdorf (186,0) verpassten als 17., 19. und 20. den finalen Wertungsdurchgang. Reisch beendete den Wettkampf auf Rang 14. Kleiner Trost: Mit 213,5 m verbesserte die 26-Jährige zudem ihren erst 24 Stunden alten deutschen Rekord. Der Sieg in Norwegen ging an Lokalmatadorin Eirin Maria Kvandal, die Frida Westman aus Schweden auf Rang zwei verwies. Dritte wurde Weltcup-Gesamtsiegerin Nika Prevc.
Alle Wintersporttermine am Samstag, 21. März
- Skifliegen, Einzel Frauen Vikersund (9.30 Uhr)
- Ski Alpin, Abfahrt Männer Lillehammer (10.45 Uhr)
- Ski Alpin, Abfahrt Frauen Lillehammer (12.30 Uhr)
- Biathlon, 10-km-Verfolgung Frauen Oslo (13.45 Uhr)
- Biathlon, 12,5-km-Verfolgung Männer Oslo (16.15 Uhr)
- Skifliegen, Einzel Männer Vikersund (17.05 Uhr)
- Langlauf, Sprint Frauen Lake Placid (18 Uhr)
- Langlauf, Sprint Männer Lake Placid (18 Uhr)
Die wichtigsten Wintersport-News von Freitag, 20. März
- Biathlon: Nawrath verpasst Sprint-Podest in Oslo (17.14 Uhr)
- Ski Alpin: Shiffrin verzichtet auf Abfahrt (13,25 Uhr)
- Skifliegen: Reisch verbessert deutschen Skiflug-Rekord (11.31 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
21.50 Uhr: Kläbo und Svahn triumphieren in Lake Placid über zehn Kilometer
Beim Skilanglauf-Weltcup in Lake Placid haben die deutschen Starterinnen und Starter das Podest im klassischen Stil über zehn Kilometer klar verpasst. Bei den Frauen wurde Helen Hoffmann (WSV Oberhof 05) als beste Deutsche 22., während die Schwedin Linn Svahn vor ihrer Landsfrau Frida Karlsson siegte. Bei den Männern gab es einen norwegischen Fünffacherfolg, wobei Dominator Johannes Hösflot Kläbo mit großem Vorsprung triumphierte. Als bester DSV-Mann landete Elias Keck (TSV Buchenberg) auf Rang 39.
17.14 Uhr: Nawrath verpasst Sprint-Podest in Oslo
Philipp Nawrath (SK Nesselwang) hat beim Biathlon-Weltcup am Holmenkollen in Oslo im Sprint das Podest verpasst. Der 33-Jährige wurde trotz einer fehlerfreien Schießleistung mit 36,3 Sekunden Rückstand auf den norwegischen Tagessieger Sturla Holm Lägreid Achter. Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain) und Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg) erzielten als Zwölfter und 13. ebenfalls solide Ergebnisse. Der Franzose Eric Perrot sicherte sich durch seinen dritten Rang zudem den Gesamtweltcup.
Video: Biathlon Sprint in Oslo
Philipp Nawrath
13.25 Uhr: Shiffrin verzichtet auf Abfahrt
Vorteil Emma Aicher? Ski-Königin Mikaela Shiffrin wird beim Weltcup-Finale in Norwegen auf die Abfahrt verzichten. Das gab die US-Amerikanerin auf X bekannt. Damit hat Shiffrin im Duell mit Aicher um den Gesamtweltcup noch drei Chancen, Punkte zu sammeln. Aicher tritt in allen vier Disziplinen an.
"Das Rennen um den Gesamtweltcup ist eng", schrieb Shiffrin, "und das ist einer der Gründe, warum ich diesen Sport so liebe." Dennoch werde sie für das Rennen in der Königsdisziplin passen. Damit bleiben ihr der Super-G am Sonntag, der Slalom am Dienstag und der Riesenslalom am Mittwoch.
Shiffrin geht mit einem Vorsprung von 140 Punkten auf Aicher, die auch im Abfahrtsweltcup noch Chancen auf den Gesamtsieg hat, ins Saisonfinale. Ihre Konkurrentin, sagte Shiffrin respektvoll, stehe "für die nächste Generation unseres Sports. Sie ist die Einzige, die alle vier Disziplinen fährt - und sie hat in allen überragende Leistungen gezeigt. Ich freue mich für sie - und auf den Zweikampf in Norwegen."
11.31 Uhr: Reisch verbessert deutschen Skiflug-Rekord
Agnes Reisch hat zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Vikersund den deutschen Skiflug-Rekord verbessert. Die 26-Jährige segelte im Training auf dem Monsterbakken in Norwegen auf 208,5 m, damit übertraf sie die bisherige Bestmarke von Selina Freitag aus dem März 2025 (202,0 m) deutlich.
Juliane Seyfarth war kurz zuvor auf 202,5 m geflogen, ihr Rekord hielt aber nur wenige Minuten. Damit haben nun drei deutsche Skispringerinnen in ihrer Karriere die Marke von 200 Metern geknackt.
8.40 Uhr: Kein Skifliegen: Hoffmann beendet Saison vorzeitig
Für Skispringer Felix Hoffmann war sein Beinahe-Sturz in Oslo der letzte Flug des Winters. Der Neunte des Gesamtweltcups verzichtet auf die abschließenden Weltcup-Skifliegen in Vikersund und Planica. "Felix Hoffmann beendet die Saison und wird an Stelle des Skifliegens ein Trainingsprogramm absolvieren, um seine Form zu stabilisieren", sagte der scheidende Bundestrainer Stefan Horngacher. Für den 28-Jährigen rückt Ben Bayer ins Team.
Alle Wintersporttermine am Freitag, 20. März
- Biathlon: 10-km-Sprint Männer Oslo (16.15 Uhr)
- Langlauf: 10 km klassisch Frauen Lake Placid (18 Uhr)
- Langlauf: 10 km klassisch Männer Lake Placid (20 Uhr)
Die wichtigsten Wintersport-News von Donnerstag, 19. März
- Biathlon: Auch Simon Eder macht Schluss (18.05 Uhr)
- Biathlon: Jeanmonnot gewinnt Gesamtweltcup - DSV-Frauen abgeschlagen (17.18 Uhr)
- Biathleten droht historische Nullnummer (9.05 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
18.05 Uhr: Auch Simon Eder macht Schluss
Der österreichische Biathlet Simon Eder wird 23 Jahre nach seinem Weltcup-Debüt seine Karriere beenden. Der 43-Jährige verkündete seinen Abschied am Donnerstag im Rahmen des Saisonfinales im norwegischen Oslo, nach über 550 Karriererennen werden die Wettkämpfe am berühmten Holmenkollen seine letzten sein.
Damit verliert der Österreichische Skiverband (ÖSV) nur einen Tag nach dem Rücktritt von Lisa Hauser auch sein zweites langjähriges Aushängeschild. Eder, der im Weltcup vor allem für seine hervorragenden Schießleistungen bekannt ist, feierte in seiner langen Laufbahn drei Siege und 20 Podestplatzierungen in Einzelrennen.
17.18 Uhr: DSV-Biathletinnen im Oslo-Sprint abgeschlagen
Die deutschen Starterinnen haben im Sprint über 7,5 Kilometer beim Biathlon-Weltcup in Oslo das Podest klar verpasst. Vanessa Voigt war mit 1:23,8 Minuten Rückstand als 16. noch beste DSV-Athletin. Der Sieg ging an die Schwedin Hanna Öberg vor der Italienerin Lisa Vittozzi und ihrer Schwester Elvira Öberg. Die Französin Lou Jeanmonnot machte mit Rang sechs ihren Triumph im Gesamtweltcup perfekt. Für die 27-Jährige ist es ein Erfolg mit einem Jahr Verspätung, nachdem sie in der vergangenen Saison im finalen Rennen im Zweikampf mit Franziska Preuß um die große Kristallkugel gestürzt war und Preuß so zum Sieg verholfen hatte.
11.35 Uhr: Langläuferin Gimmler nach Olympia-Bronze erschöpft
Nach der überraschenden Bronzemedaille bei den Winterspielen ist Skilangläuferin Laura Gimmler vor allem erschöpft. "Seit den Olympischen Spielen bin ich körperlich und mental wirklich ziemlich am Limit", sagte die 32-Jährige in einer Mitteilung des Verbands. "Ich glaube, ich war selten so leer und so kaputt." Die Zeit vor und nach dem unerwarteten dritten Platz mit Coletta Rydzek im Teamsprint seien eine neue Erfahrung für Gimmler. "Die vielen Emotionen der letzten Wochen, dieses ständige Auf und Ab und am Ende doch noch einen großen Traum verwirklichen zu können, das hat unglaublich viel Kraft gekostet", sagte die Oberstdorferin.
9.05 Uhr: Letzte Chance am Holmenkollen: Biathleten droht historische Nullnummer
63 Rennen, dabei kein einziger Sieg - und jetzt droht die historische Nullnummer: Der enttäuschende Winter des deutschen Biathlon-Teams gibt selbst einer der Allergrößten zu denken. "Es war nicht die Saison für die Deutschen", sagt Uschi Disl im Gespräch mit dem SID vor dem Weltcup-Finale am Holmenkollen. Sorgen mache sich die zweimalige Olympiasiegerin und achtmalige Weltmeisterin zwar nicht. Aber: "Der Verband und jeder Athlet muss die Saison auswerten."
Erstmals in der Weltcup-Geschichte könnte sich das Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) ohne einen einzigen Sieg in die Sommerpause verabschieden. Ab Donnerstag warten in Oslo die letzten sechs Wettbewerbe, in denen das Team die Horrorbilanz auf der Zielgeraden der Olympiasaison noch abwenden kann. Viele Argumente für ein Happy End liegen nicht auf der Hand.
8.15 Uhr: Österreicherin Hauser beendet Biathlon-Karriere
Lisa Hauser, erste Biathlon-Weltmeisterin aus Österreich, beendet nach dem Saisonfinale am Wochenende im norwegischen Oslo ihre Karriere. Das gab der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch bekannt. Die 32-Jährige ist mit vier WM-Medaillen und sechs Weltcupsiegen die erfolgreichste Biathletin ihres Heimatlandes.
Hauser gab im Dezember 2012 ihr Weltcup-Debüt, in der Saison 2020/21 feierte sie in Antholz/Italien im Einzel ihren ersten Sieg. Wenig später gewann die Tirolerin bei der WM in Pokljuka/Slowenien Gold im Massenstart. Im selben Jahr holte die viermalige Olympia-Teilnehmerin die kleine Kristallkugel in der Weltcup-Einzel-Wertung.
Audio: Vorschau Sprint Frauen
Selina Grotian
7.15 Uhr: Sprint der Frauen - DSV geht mit sechs Starterinnen in das Rennen
In Oslo steht der letzte Sprint der Saison für die Frauen auf dem Programm. Es iat auch das letzte Rennen ist, das in den Nationencup einfließt. Dort liegen die Frauen des Deutschen Skiverbandes derzeit auf dem fünften Rang. Würden sie im letzten Rennen noch auf den sechsten Platz abrutschen, würden sie einen Weltcupstartplatz für den kommenden Winter verlieren. Die Ausgangslage aus deutscher Sicht ist aber gut. Der Vorsprung auf die sechstplatzierten Finninnen beträgt 189 Punkte.
Im Sprint gehen Marlene Fichtner (SC Traunstein), Selina Grotian (SC Mittenwald), Janina Hettich-Walz (SC Schönwald), Julia Kink (WSV Aschau), Julia Tannheimer (DAV Ulm) und Vanessa Voigt (WSV Rotterode) für den DSV an den Start.






