Auf dem Weg zu den Stationen drei und vier der Internationalen Vierschanzentournee in Österreich können Felix Hoffmann und Philipp Raimund entspannt sein: Denn zur Halbzeit der Tournee spielen beide weiter im Konzert der Großen mit. Newcomer Hoffmann springt stabil, genau wie Raimund. Leider reichen diese guten Leistungen nicht für ganz vorne.
Prevc' Vorsprung schon enorm groß
Zu stark und zu überlegen fährt der Slowene Domen Prevc nach Innsbruck. Aber sollten die beiden deutschen Adler die tückische Bergisel-Schanze meistern, ist ein unerwarteter Podestplatz in der Gesamtwertung möglich. Momentan belegen die DSV-Adler die Ränge vier und sechs.
Ganz vorne wird wohl Domen Prevc landen. Erstens ist sein Vorsprung in der Gesamtwertung vor den Österreichern Jan Hörl und Stephan Embacher riesig. Zweitens spricht auch das "Halbzeit-Orakel" für den Slowenen: Rein statistisch gewinnt der Springer, der nach zwei Springen in der Gesamtwertung vorne liegt, in den meisten Fällen auch die Tournee: Seit 1999/2000 lagen von 25 Halbzeitführenden 18 schließlich auch in der Endabrechnung in Bischofshofen vorne - zuletzt der Österreicher Daniel Tschofenig im Vorjahr.
Halbzeitführende meist auch im Endklassement vorne
Bei den vergangenen 17 Auflagen verspielten sogar nur vier Springer ihren Vorsprung - darunter vor zwei Jahren der deutsche Hoffnungsträger Andreas Wellinger, der letztlich Gesamtzweiter wurde. Zudem erreichten bei zwei der jüngsten sechs Auflagen die Spitzenreiter des Halbzeitklassements nicht einmal das Podest: Ryoyu Kobayashi (2019/20) und Halvor Egner Granerud (2020/21) landeten jeweils nur auf Rang vier.
Den dramatischsten Absturz erlebte Gregor Schlierenzauer im Winter 2007/08. Der Weltcup-Rekordsieger aus Österreich führte damals auch nach dem dritten Springen noch, fiel dann aber beim Abschluss in Bischofshofen als 42. der Tageswertung auf Rang zwölf zurück.
Bundestrainer Stefan Horngacher
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