Ein Heizung auf der Geld liegt.
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Die Heizkosten in Bayern sind 2025 wohl im Schnitt um 11,8 Prozent gestiegen - trotz günstigerer Energie.
Bildrechte: BR/Lisa Hinder
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Die Heizkosten in Bayern sind 2025 wohl im Schnitt um 11,8 Prozent gestiegen - trotz günstigerer Energie.

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Heizkosten in Bayern 2025: Kälte lässt Rechnung steigen

Heizkosten in Bayern 2025: Kälte lässt Rechnung steigen

Die Heizkosten in Bayern könnten 2025 im Schnitt um fast 12 Prozent steigen – trotz günstigerer Energie: Wegen der Kälte mussten die Haushalte mehr heizen. Die Mehrkosten variieren je nach Wohnort und Heizart – Öl, Gas, Strom oder Fernwärme.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Wenn die Heizrechnung für 2025 kommt, werden viele Menschen in Bayern überrascht sein. Zwar hört man allerorts von gesunkenen Energiepreisen, die Rechnung dürfte aber dennoch höher ausfallen als im Vorjahr. Bis zu 22 Prozent teurer könnte es werden. Im Schnitt beläuft sich das Plus im Freistaat auf 11,8 Prozent. Das zeigen Berechnungen des Energiedienstleisters Techem. Damit müssen die bayerischen Haushalte tiefer in die Tasche greifen als im bundesweiten Schnitt. Dieser liegt demnach bei plus 8,6 Prozent.

Techem verweist darauf, dass es 2025 mehr kalte Tage gegeben hat. So waren die Temperaturen im vergangenen Februar besonders niedrig und im November hatte es einen Kälteeinbruch gegeben. Die Folge: Die Haushalte in Bayern haben die Heizung häufiger und weiter aufgedreht.

Heizkostensprung in den Landkreisen Altötting, Rottal-Inn und Fürstenfeldbruck

Besonders stark waren die Landkreise Altötting, Rottal-Inn und Fürstenfeldbruck davon betroffen, was laut Techem dort den Verbrauch besonders ansteigen ließ. Wer im Landkreis Altötting mit Fernwärme heizt, der dürfte für das vergangene Jahr wohl 22 Prozent mehr bezahlen. Bei Strom und Gas belaufen sich die Mehrkosten auf rund 18 Prozent. Bei Heizöl summiert sich das Plus auf rund zehn Prozent – hier macht sich der gesunkene Ölpreis bemerkbar.

Mit Heizöl sogar billiger in den Landkreisen Schweinfurt, Neumarkt in der Oberpfalz oder Oberallgäu

Glücklich kann sich schätzen, wer in den Landkreisen Schweinfurt, Neumarkt in der Oberpfalz oder Oberallgäu wohnt. Hier war es nur etwas kälter als im Vorjahr. Und das häufigere Heizen hat beim Öl der gesunkene Heizölpreis mehr als wettgemacht. Unterm Strich müssen die Bewohner der Landkreise in diesem Fall für 2025 wohl sogar geringfügig weniger zahlen als im Vorjahr.

Wie sich die Heizkosten im Schnitt in Ihrem Landkreis entwickelt haben, können Sie in folgender Grafik sehen:

Bayernkarte: Prognose der Heizkosten je Landkreis

Haushalte mit Fernwärme: deutlich höhere Kosten

Eine überdurchschnittliche Kostensteigerung gibt es für Haushalte, die ans Fernwärmenetz angeschlossen sind. Fernwärme ist im vergangenen Jahr sogar teurer geworden. Damit dürften die Heizkosten für die Verbraucher hier bundesweit durchschnittlich über 13 Prozent zugelegt haben.

Moderate Kostensteigerung bei Heizöl

Gas und Strom waren im vergangenen Jahr etwas günstiger. Zusammen mit dem vermehrten Heizen ergeben sich dann Kostensteigerungen von jeweils gut neun Prozent.

Heizöl war den Angaben zufolge im Schnitt rund acht Prozent billiger. Deshalb ergibt sich hier bei der Heizrechnung ein moderater Anstieg von 2,5 Prozent.

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