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Am Mittwoch Warnstreiks in Verwaltungen und Unikliniken

Am Mittwoch Warnstreiks in Verwaltungen und Unikliniken

Im Tarifkonflikt für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Bundesländer kommt es am Mittwoch auch in Bayern zu ersten Warnstreiks. Betroffen sind Verwaltungen, Kliniken und Hochschulen in der Oberpfalz und in Mittelfranken.

Über dieses Thema berichtet: BR24 im Radio am .

In der Tarifrunde für bundesweit 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder ruft die Gewerkschaft Verdi auch in Bayern einige hundert Beschäftigte zu ersten Warnstreiks am kommenden Mittwoch (14.1.) auf. Das hat die Gewerkschaft auf Nachfrage bestätigt.

Einrichtungen in Oberpfalz und Mittelfranken betroffen

Von den Warnstreiks betroffen sind demnach ganztägig Verwaltungen, Hochschulen und Kliniken in der Oberpfalz und Mittelfranken. In Regensburg sollen unter anderem die Universität, das staatliche Bauamt, die Regierung der Oberpfalz und auch das Uniklinikum bestreikt werden. In Nürnberg und Erlangen kommt es laut Verdi Bayern zu Aktionen unter anderem beim Wasserwirtschaftsamt, dem Landesamt für Statistik, an den Hochschulen, Studierendenwerken und der Uniklinik in Erlangen.

Die Versorgung der Patienten sei sowohl in Regensburg als auch in Erlangen durch Notdienstvereinbarungen sichergestellt, erklärte die Gewerkschaft. Der Warnstreik könne jedoch dazu führen, dass nicht dringliche Operationen verschoben werden müssen.

Beamtenbund will bei CSU-Klausur demonstrieren

Der Bayerische Beamtenbund will in Zusammenhang mit dem Tarifkonflikt am Dienstag am Rande der Klausur der CSU-Fraktion im Kloster Banz demonstrieren. Am Donnerstag und Freitag wird dann in Potsdam zentral für die Beschäftigten in allen Bundesländern außer Hessen weiterverhandelt.

Die Gewerkschaften fordern unter anderem sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat und höhere Zuschläge für den Schichtdienst. Die Arbeitgeber haben bisher noch kein Angebot vorgelegt. Sie haben die Forderungen angesichts der Kassenlage aber als deutlich überhöht zurückgewiesen.

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