(Symbolbild) Eine Person inhaliert mit einem Handtuch über dem Kopf.
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(Symbolbild) Wie gesund ist Bayern? Das haben Experten bei einer Fachtagung zur Ambulanten Gesundheitsversorgung in Fürth diskutiert.
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Gesundheitsstatistik: Mittelfranken sind am häufigsten krank

Gesundheitsstatistik: Mittelfranken sind am häufigsten krank

Wie gesund ist Bayern? Das haben Experten im Landesamt für Statistik in Fürth diskutiert. Ein Ergebnis: Der Durchschnittsbayer ist leicht übergewichtig. Auch Daten über den Krankenstand in Bayern wurden ausgewertet – was dabei herauskam.

Über dieses Thema berichtet: Stadt Land Leute am .

Marc Metzmacher ist vor kurzem erst in eine neue Praxis gezogen. In den hellen Räumlichkeiten im mittelfränkischen Gunzenhausen behandelt der Hausarzt Erwachsene und auch Kinder. Vor allem kommen Patienten mit typischen Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes.

Seit einiger Zeit behandelt er aber auch Krankheiten, die er auf moderne Suchtmittel wie Zucker und digitale Medien zurückführt. Seiner Meinung nach führt übermäßiger digitaler Konsum bei Kindern zu psychischen Problemen im Jugend- und im jungen Erwachsenenalter. Noch ist die Studienlage dazu überschaubar. Auch einen Anstieg von fettleibigen Kindern beobachtet er. Zurückzuführen auf Zucker und zu wenig Bewegung, so Metzmacher. Eine diskutierte Zuckersteuer hält der Mediziner für eine gute Idee.

BMI durchschnittlich bei 25,8

Tatsächlich ist auch der Durchschnittsbayer übergewichtig. Das ist ein Ergebnis zum Gesundheitszustand der Menschen im Freistaat, das am Dienstag bei einer Fachtagung zur Ambulanten Gesundheitsversorgung im Landesamt für Statistik in Fürth vorgestellt wurde.

So liegt der Bodymaßindex (BMI) bei der Auswertung für das Jahr 2025 unverändert bei 25,8, genau wie im Jahr 2021. Allerdings habe der Trend zur Fettleibigkeit in den vergangenen Jahren etwas abgenommen. Außerdem gebe es seit dem letzten Erhebungszeitraum (2021) jetzt etwas mehr untergewichtige Menschen, so Miriam Orlowski vom Landesamt für Statistik.

Mittelfranken am öftesten krank

Auch Daten über den Krankenstand in Bayern wurden ausgewertet. Laut den Statistikern zeige sich, dass die Menschen in Mittelfranken, nach eigenen Angaben, am häufigsten krank sind. Am wenigsten dagegen die Oberpfälzer. Insgesamt steige der Anteil erkrankter Personen überproportional stark an, wobei die meisten Menschen nur ein bis zwei Wochen erkrankt sind.

Immer mehr Erkrankte begeben sich, der Studie nach, nicht in ärztliche Behandlung. Mögliche Erklärungsansätze dafür sind laut Orlowski unter anderem lange Wartezeiten beim Arzt, die Inanspruchnahme der telefonischen Krankschreibung oder Selbstmedikation.

Gesundheitsdaten aus dem Mikrozensus: Bayern blickt genauer hin

Die Daten stammen aus dem sogenannten Mikrozensus: einer jährlichen, deutschlandweiten Bürgerbefragung. Das Thema Gesundheit wird dabei nur alle vier Jahre abgefragt und ist freiwillig zu beantworten. Von der Fachtagung erhoffen sich die Experten einen guten Austausch zwischen der Forschung und den Behörden.

Mehr Daten über die Gesundheitssituation der Menschen in Bayern sollen demnächst veröffentlicht werden.

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Der Bodymaßindex (BMI) liegt bei der Auswertung des statistischen Landesamts für das Jahr 2025 unverändert bei 25,8 – genau wie im Jahr 2021.

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