Zum Abschluss der Weihnachtsmarktsaison 2025 in Bayern hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eine positive Bilanz der Sicherheitslage gezogen. Die "passgenauen Sicherheitskonzepte", die auf die jeweiligen Märkte zugeschnitten waren, hätten sich bewährt, heißt es in einer Mitteilung am Dienstag aus dem Innenministerium (externer Link). "Die Besucherinnen und Besucher konnten sich auf Bayerns Weihnachtsmärkten sicher und unbeschwert bewegen", wird Minister Herrmann dort zitiert.
Mehr als 400 Kontrollen in Nürnberg
Polizeibeamte seien – sowohl uniformiert als auch in zivil – auf den Märkten präsent gewesen und hätten zum Beispiel am Nürnberger Christkindlesmarkt mehr als 400 Personenkontrollen durchgeführt. Der Markt, der insgesamt rund zwei Millionen Besucher aus aller Welt anlockte, verlief insgesamt friedlich. Nur vereinzelt sei es zu Taschendiebstählen gekommen, heißt es.
Auch das seit Oktober 2024 geltende Messerverbot haben die Beamten demnach durchgesetzt, und an vielen Zufahrten waren mobile Sperren installiert. Herrmann bedankte sich für die enge Zusammenarbeit von Veranstaltern, Sicherheitsbehörden und Polizei: "Alle Beteiligten haben pragmatische und wirkungsvolle Lösungen gefunden, die den Schutz gewährleisteten, ohne den besonderen Charakter der Märkte zu beeinträchtigen", so Herrmann.
Verdacht auf geplanten Anschlag in Niederbayern
Mutmaßliche Anschlagspläne auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern hatten Mitte Dezember Schlagzeilen gemacht. Ermittler nahmen fünf Männer fest. Laut Generalstaatsanwaltschaft waren die Pläne noch "in einem frühen Anfangsstadium", als Waffe sollte demnach ein Fahrzeug dienen. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Motiv aus.
Im Video: Nürnberger Christkindlesmarkt zieht positive Bilanz
Nürnberger Christkindlesmarkt zieht positive Bilanz
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