In Niederbayern hatten Ermittler am gestrigen Dienstag rund zwei Dutzend Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Hintergrund waren umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit, Geldwäsche und weitere Wirtschaftsstraftaten. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen. Heute kamen zwei davon unter Auflagen frei.
Zwei Männer in Untersuchungshaft
Ihre Haftbefehle setzte der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut außer Vollzug, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft heute mit. Die zwei weiteren Verdächtige befinden sich nun in Untersuchungshaft: Es handelt sich um einen 28- und einen 51-jährigen Mann. Die beiden sollen Arbeitsentgeld veruntreut haben und in Geldwäschegeschäfte verwickelt sein. Sie wurden in verschiedene Gefängnisse gebracht. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Bauunternehmer aus Hauzenberg unter den Verdächtigen
Gestern hatten rund 200 Beamten mehr als 25 Wohn- und Geschäftsräume in den Landkreisen Passau, Landshut, Dingolfing-Landau, Regen und Deggendorf - und auch in Österreich und Rumänien - durchsucht. Nach BR24-Informationen standen unter anderem ein Bauunternehmen in Hauzenberg im Kreis Passau und ein Goldhändler in Passau im Visier der Beamten. Die Ermittlungen gehen weiter.
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