Feuerwehrleute auf einer Drehleiter neben einem völlig zerstörten Wohnhaus
Feuerwehrleute auf einer Drehleiter neben einem völlig zerstörten Wohnhaus
Bild
Aus einer Brandruine in Gunzesried konnte die Feuerwehr einen Schäferhund eineinhalb Tage nach dem Feuer retten.
Bildrechte: BR/Johannes Hofmann
Schlagwörter
Bildrechte: BR/Johannes Hofmann
Audiobeitrag

Aus einer Brandruine in Gunzesried konnte die Feuerwehr einen Schäferhund eineinhalb Tage nach dem Feuer retten.

Audiobeitrag
>

Nach Wohnhausbrand in Gunzesried: Hund gerettet

Nach Wohnhausbrand in Gunzesried: Hund gerettet

Im Blaichacher Ortsteil Gunzesried konnte ein Hund nach mehr als einem Tag aus der Brandruine eines Hauses gerettet werden. Das Tier hatte das Feuer in der Silvesternacht unverletzt überlebt.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Schwaben am .

Sieben Menschen konnten sich in Sicherheit bringen, als in ihrem Haus in der Silvesternacht im Blaichacher Ortsteil Gunzesried ein Feuer ausbrach. Sie wurden leicht verletzt, auch ein Hund konnte gerettet werden. Den zweiten Hund der Bewohner konnte die Feuerwehr eineinhalb Tage später aus der einsturzgefährdeten Brandruine retten. Das Tier hat den Brand in dem mehrstöckigen Wohnhaus unverletzt überlebt, teilte die Feuerwehr dem BR mit.

Hundesichtung am Tag nach dem Brand

Am Neujahrsabend erreichte die Feuerwehr die Meldung, dass der Hund im ersten Stock der Ruine gesichtet worden sei. Allerdings konnten die Retter erst jetzt mit einer Drehleiter einen Bergungsversuch starten - mit Erfolg. Die Einsatzkräfte konnten die einjährige Schäferhündin Pauli retten.

Haus ist wohl nicht zu retten

Das Wohnhaus kann nach den Worten des Kommandanten der Gunzesrieder Feuerwehr, Uli Sonnenberg, nicht gerettet werden: "Wir müssen froh sein, dass die Bewohner das überlebt haben". Der Verlust sei sicher wahnsinnig schmerzhaft, "aber es wird der Tag kommen, an dem sie froh sind, dass sie es einfach überlebt haben", so Sonnenberg.

Eisige Temperaturen erschweren Löscharbeiten

Der Einsatz in der Silvesternacht sei für die 150 Kollegen sehr herausfordernd gewesen. Das viele Löschwasser habe bei den niedrigen Temperaturen für eine Eisbahn am Brandort gesorgt. Zudem ist das Gelände abschüssig.

Die genaue Brandursache ist weiter unklar. Nach Angaben der Polizei könnte ein nicht vollständig ausgekühlter Feuerwerkskörper in einer Mülltonne das Feuer ausgelöst haben. Der Brand griff vom Mülltonnenverschlag auf den Dachstuhl und das Gebäude über. Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei laufen weiter. Wie hoch der Schaden ist, ist bislang noch nicht bekannt. Freunde der Familie haben bereits eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Bildrechte: BR/Johannes Hofmann
Bildbeitrag

Pauli, der ein Jahr alte Schäferhund konnte unverletzt aus einem Brandhaus gerettet werden.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!