Ein Schaf blickt durch einen Zaun.
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Die lebenden Schafe wurden in ein Tierheim gebracht. (Symbolbild)
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Bernd Weißbrod
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Polizei stoppt Transporter mit toten und lebenden Schafen

Polizei stoppt Transporter mit toten und lebenden Schafen

Bei einer Fahrzeugkontrolle haben Polizisten in Osterhofen Blutspuren, Schlachtzubehör sowie tote und lebende Schafe gefunden. Jetzt wird gegen zwei Männer aus Niederbayern wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Die Polizei hat bei einer Fahrzeugkontrolle in Osterhofen im Kreis Deggendorf in einem Transporter mit Anhänger geschlachtete sowie lebende Schafe entdeckt. Wie die Polizei mitteilt, transportierten zwei Männer aus den Landkreisen Deggendorf und Straubing-Bogen am Sonntag vier lebende Schafe ungesichert auf einem Baumarkt-Anhänger.

Blut und Schlachtabfälle im Transporter

Im Transporter befanden sich zudem drei bis vier geschlachtete Schafe, Schlachtabfälle, Blut und entsprechendes Werkzeug. Woher sie die Schafe hatten und wo die Tiere geschlachtet worden sind, dazu machten die beiden 42 und 48 Jahre alten Männer keine Angaben.

Jetzt stehen mehrere mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz im Raum, so ein Polizeisprecher. Zum einen seien die lebenden Schafe auf dem kleinen Anhänger nicht ordnungsgemäß transportiert worden. Zum anderen ist laut dem Sprecher davon auszugehen, dass die toten Tiere außerhalb eines regulären Betriebs geschlachtet wurden. Ob sie vor Ort, im Transporter oder in der Umgebung geschlachtet wurde, das müsse noch ermittelt werden.

Schafe ins Tierheim transportiert

Zudem geht es um einen möglichen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, weil der Anhänger laut Polizei nicht versichert war. Die lebenden Schafe wurden in ein Tierheim gebracht. Die Kadaver wurden beschlagnahmt und werden untersucht. An dem Einsatz waren insgesamt zehn Polizisten beteiligt.

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