Ein Softair-Spieler hat im oberpfälzischen Vilseck im Landkreis Amberg-Sulzbach für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Der 41-Jährige habe am Sonntag beim Nachhausekommen von einem Geländespiel seine Softairwaffe aus dem Kofferraum seines Autos in seine Wohnung gebracht, wie die Polizei mitteilte. Ein Zeuge beobachtete den Mann mit der Langwaffe in einer Hofeinfahrt und wählte den Notruf.
Waffe legal besessen
Nach Angaben der Ermittler habe der 41-Jährige die Waffe legal besessen und auch sonst keinen Fehler gemacht. In einem Gespräch mit den Beamten sei der Mann aber im Umgang mit der Waffe sensibilisiert worden.
Ein Softairspiel ist ein taktisches Geländespiel, ähnlich wie Paintball. Doch anstelle von Farbkugeln feuern die Spieler bei diesem Spiel kleine Plastikkügelchen aus täuschend echt aussehenden Waffen aufeinander.
Einsätze wegen Spielzeugwaffen
Zuletzt gab es in Bayern mehrere Zwischenfälle mit täuschend echt aussehenden Waffen: Im August war ein 14 Jahre alter Teenager in München von der Polizei angeschossen worden, der eine Softair-Waffe bei sich trug. Auch in Würzburg rückte kürzlich die Polizei aus, weil zwei Erwachsene mit echt aussehenden Spielzeugpistolen durch die Gegend liefen. Und auch in Dingolfing wurde Anfang September die Polizei verständigt. Dort hatte ein 13 Jahre alter Junge am Bahnhof mit einer Spielzeugwaffe auf Autofahrer gezielt.
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