Anfang Januar: US-Präsident Donald Trump genehmigt eine Militäraktion und lässt den Machthaber Venezuelas, Nicolás Maduro, festnehmen – Experten sehen hier einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht. Seit mehreren Tagen hat sich der Fokus auf andere Länder gerichtet, auf Kuba, auf Mexiko und auf Grönland. Die größte Insel der Welt gehört zu Dänemark, verwaltet sich aber größtenteils selbst. Trump hat deutlich Ansprüche auf Grönland erhoben, die Arktis-Insel sei wichtig für die Sicherheit der USA. Dazu kommt der Krisenherd Iran: Zigtausende Menschen demonstrieren für die Freiheit und ein Ende des Mullah-Regimes – US-Präsident Trump erwägt, militärisch einzugreifen.
Verändert sich die internationale Ordnung?
Wie geht es mit der internationalen Ordnung weiter? Sorgt US-Präsident Trump für mehr Frieden oder für mehr Chaos? Gilt das Völkerrecht noch, oder erleben wir gerade die Schaffung einer neuen Weltordnung? Und welche Folgen hat das für Deutschland: Können wir uns auf die NATO und das Bündnis mit den USA verlassen?
Darüber diskutieren folgende Gäste in der Münchner Runde am 14.01.2026 um 20:15 Uhr im BR Fernsehen: Florian Hahn, CSU, Staatsminister im Auswärtigen Amt; Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen, ehemaliger Bundesminister; Prof. Stephan Bierling, Politikwissenschaftler an der Universität Regensburg; George Weinberg, Vorsitzender der "Republicans Overseas Germany"; Susanne Glass, langjährige ARD-Korrespondentin. Moderiert wird die Sendung von Christian Nitsche
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