Starke Schneefälle bei eisigen Temperaturen: Das hat in Würzburg am Freitagmorgen zu gefährlich glatten Straßen geführt. Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) ging deshalb auf Nummer Sicher und ließ ihre Busse zeitweilig auf den Parkplätzen. Die Straßenbahnen blieben aber im Einsatz.
Etliche Verkehrsunfälle in Unterfranken
Sechs Zentimeter Schnee innerhalb einer Stunde: "Das haben die Streumittel der Winterdienste einfach nicht gepackt", erklärte eine Sprecherin der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, WVV, auf BR-Nachfrage.
Starken Schneefall hat es auch im Raum Aschaffenburg gegeben. Dort ist wegen der winterlichen Straßenverhältnisse ein Rettungswagen stecken geblieben und musste freigeräumt werden.
Die Polizei Unterfranken teilte mit, es habe im gesamten Regierungsbezirk mehr als ein Dutzend Unfälle gegeben. Unter anderem hätten LKW quer gestanden. Betroffen seien vor allem die Regionen Würzburg, Rhön und der Landkreis Miltenberg.
Schneefall zieht in Richtung Alpen
Laut dem Deutschen Wetterdienst werden die Schneewolken im Laufe des Tages Richtung Alpen weiterziehen, im Alpenvorland soll es auch in der Nacht weiterschneien. In tieferen Lagen geht der Schnee in Schneeregen über. Die Höchstwerte am Tag liegen zwischen minus einem und plus vier Grad. Mit Straßenglätte sollte also immer gerechnet werden. Vor allem in der kommenden Nacht: Da sinken die Werte auf minus ein bis minus sechs Grad.
Am Samstag fallen dann am Alpenrand voraussichtlich die vorerst letzten Flocken. Zwischendurch zeigt sich auch immer wieder mal die Sonne. Gute Aussichten also für diejenigen, die auf der Loipe, der Piste oder dem Wanderweg unterwegs sind.
Mit Informationen von dpa
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