Archivbild: US-Militärstützpunkt al-Udaid
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Die USA haben Medienberichten zufolge damit begonnen, Truppen vom US-Militärstützpunkt al-Udaid in Katar abzuziehen.
Bildrechte: picture alliance / Newscom | SrA TAYLOR CRUL
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Die USA haben Medienberichten zufolge damit begonnen, Truppen vom US-Militärstützpunkt al-Udaid in Katar abzuziehen.

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Spannungen mit Iran: USA ziehen Truppen von Basis in Katar ab

Spannungen mit Iran: USA ziehen Truppen von Basis in Katar ab

US-Präsident Trump droht weiter mit einem militärischen Eingreifen im Iran. Nun evakuieren die USA einen wichtigen Stützpunkt in Katar – als "Vorsichtsmaßnahme". Die Basis war bereits vor wenigen Monaten das Ziel eines iranischen Vergeltungsangriffs.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Die USA haben Medienberichten zufolge damit begonnen, Truppen vom US-Militärstützpunkt al-Udaid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha abzuziehen. "Hunderte Soldaten" sollen evakuiert werden, heißt es von den US-Sendern CBS und NBC News.

Dabei handele es sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", schreiben mehrere Medien unter Berufung auf nicht genannte US-Beamte. Das staatliche Medienbüro in Katar bestätigte in einem auf der Plattform X verbreiteten Statement die Berichte und verwies darauf, dass diese Maßnahmen als Reaktion auf die "aktuellen Spannungen in der Region" ergriffen würden.

Iran griff US-Luftwaffenbasis im Juni an

Die Truppen werden laut NBC News in andere Einrichtungen und Hotels in der Region verlegt. US-Präsident Donald Trump warnt die autoritäre Führung im Iran seit Tagen vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht. Das hatte zu Gegendrohungen aus Teheran geführt, bei denen etwa auch Stützpunkte des US-Militärs in der Region als legitime Ziele dargestellt wurden.

Nachdem sich die USA im Juni vergangenen Jahres dem Krieg Israels gegen den Iran angeschlossen und unterirdische iranische Atomanlagen bombardiert hatten, hatte der Iran als Vergeltung die US-Luftwaffenbasis al-Udaid angegriffen.

10.000 US-Soldaten auf Stützpunkt in Katar

Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten US-Stützpunkte im Nahen Osten. Dort sind Berichten zufolge normalerweise rund 10.000 Soldaten und ziviles Personal stationiert. Der Stützpunkt ist auch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region.

Auch die US-Vertretung in Saudi-Arabien wies Landsleute wegen "regionaler Spannungen" an, militärische Einrichtungen in dem Königreich nur in dringenden Fällen zu besuchen. Der Betrieb der US-Vertretung im Land und konsularische Dienstleistungen liefen aber normal weiter.

Aktuell sind im Nahen Osten rund 40.000 Soldaten und andere US-Militärangehörige stationiert, viele davon auf Kriegsschiffen. Zu den dauerhaften Stützpunkten zählen auch Einrichtungen in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien wie auch im Irak, Syrien und Jordanien.

USA fordern Bürger erneut zur Ausreise aus dem Iran auf

Unterdessen haben die USA ihre Staatsbürger im Iran zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen zur Ausreise aus der Islamischen Republik aufgefordert. "Erwägen Sie, den Iran auf dem Landweg in Richtung Türkei oder Armenien zu verlassen, sofern dies sicher ist", teilte die virtuelle US-Botschaft in Teheran in einer Stellungnahme mit. Personen, die sowohl die US-Staatsbürgerschaft als auch die des Iran besitzen, sollten ihre iranischen Pässe zur Ausreise nutzen, hieß es weiter.

Im Video: Iran plant Hinrichtungen

Das iranische Regime reagiert mit äußerster Gewalt auf die Proteste
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Mit Informationen von AP und dpa.

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