Die mehr als 200 Botschaften und Generalkonsulate werden als "Augen, Ohren und Stimme" Deutschlands im Ausland bezeichnet. Auch Tausende Kilometer von Berlin entfernt erinnern Staatssymbole daran, dass hier deutsche Interessen vertreten werden: An den Botschaftsgebäuden ist das Wappen mit dem Bundesadler angebracht, darin hängt das Porträtbild des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier – und demnächst auch ein Foto des aktuellen Außenministers Johann Wadephul (CDU). Zuerst hatte das Nachrichtenportal "Table.Briefings" (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt) darüber berichtet.
Auswärtiges Amt: Symbol für ein engeres Miteinander
Wer sich fragt, ob dahinter eine Eitelkeit des Ministers steckt, bekommt vom Auswärtigen Amt eine andere Erklärung: Außenminister Wadephul gehe es darum, die Auslandsvertretungen und die Zentrale in Berlin besser miteinander zu vernetzen. Der Minister will demzufolge deutlich machen, dass sich In- und Ausland als Teil ein und desselben Teams verstehen sollen. Geplant sind deshalb auch häufigere Gespräche mit den Botschaftern und Botschafterinnen. Das Porträtbild des Ministers in jeder Botschaft soll "Ausdruck dieses engeren Verhältnisses" sein – so lautet die Begründung aus dem Auswärtigen Amt.
Im Verteidigungsministerium gibt es schon eine ähnliche Praxis: An allen Standorten der Bundeswehr hängt ein Porträt des aktuellen Verteidigungsministers Boris Pistorius (SPD).
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