Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg von oben.
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Die Stadt Nürnberg kämpft nach der verhängten Haushaltssperre mit der Finanzierung des Stadionumbaus.
Bildrechte: picture alliance / imageBROKER | Markus Keller
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Die Stadt Nürnberg kämpft nach der verhängten Haushaltssperre mit der Finanzierung des Stadionumbaus.

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Nürnberger Haushaltkrise: Wie steht's um den Stadionumbau?

Nürnberger Haushaltkrise: Wie steht's um den Stadionumbau?

Die Stadt Nürnberg kämpft nach der verhängten Haushaltssperre mit der Finanzierung des Stadionumbaus. Eigentlich sollten schon 2028 die Bagger im Max-Morlock-Stadion rollen. Daraus wird nun ziemlich sicher nichts.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Gerade weil der 1. FC Nürnberg aktuell so erfolgreich Fußball spielt, ist ein Thema abseits des grünen Rasens dauerpräsent. Seit Jahren kämpfen die Franken für einen Umbau ihres Stadions. Dieser war im Juli vom Stadtrat auch schon beschlossen worden. Doch dann folgten die Haushaltssperre der Stadt Nürnberg und ein brisantes Interview des Oberbürgermeisters.

OB König stellt Fragezeichen hinter Stadionneubau - FCN reagiert verschnupft

Es werde eine "Zeitverschiebung geben müssen, weil wir es uns im Moment auch nicht leisten können", erklärte Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Und erteilte damit den Plänen, wonach schon 2028 die Bagger rollen könnten, im Interview mit dem "Franken Fernsehen" Mitte September eine Absage. Zusätzlich sehe man auch noch nicht, dass "der Club die 30 Millionen aufbringen kann", so König weiter.

Beim Tabellenzweiten der 2. Fußball-Bundesliga nahm man diese Spitze etwas verschnupft auf. "Da waren wir alle ein bisschen überrascht", reagierte Joti Chatzialexiou gegenüber "Sky" in der Halbzeitpause des Zweitligaspiels gegen Karlsruhe. "Am Ende kennen wir auch unsere Mittel und da haben wir unsere Hausaufgaben definitiv gemacht."

Nürnberger Stadionumbau profitiert von Olympia-Bewerbung

Auf 260 bis 280 Millionen Euro werden die Kosten für den Umbau geschätzt. Einen Teil der Kosten übernimmt auch der Freistaat Bayern. Das Vorhaben könnte außerdem davon profitieren, dass Nürnberg sich für die Austragung der Finals bewirbt und Teil der Münchner Olympia-Bewerbung ist, die für Deutschland ins Rennen um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 geht. Im Max-Morlock-Stadion soll ein Teil der Fußball-Wettbewerbe ausgetragen werden.

Kämmerer warnt: Stadion kommt nur mit genehmigtem Haushalt

Ein Teil der Kosten soll durch die Vermietung von VIP-Logen reingeholt werden. Dennoch bleiben in finanziell schwierigen Zeiten Restfragen. Der Kämmerer der Stadt Nürnberg, Thorsten Brehm, spricht im BR-Interview von einer "harten Nuss", die noch zu knacken sei. "Zur Wahrheit gehört auch, das Projekt wird nur dann kommen, wenn die Stadt Nürnberg auch eine Haushaltsgenehmigung für das nächste Jahr bekommt."

Stadt Nürnberg nimmt FCN lukrative Betreibergesellschaft

Wie die "BILD" (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt) aus Kreisen des Stadtrats erfuhr, hat die Stadt dem 1. FC Nürnberg in dieser Woche mitgeteilt, dass sie ihm nicht wie zuvor geplant die lukrative Betreibergesellschaft für das Stadion überlässt. Ursprünglich hatte der Club geplant, eine Genossenschaft zu gründen und durch viele Anleger zehn Millionen Euro zu generieren.

Der FCN war zu keiner Stellungnahme bereit. Entscheidend wird die Stadtratssitzung im November sein. Dann soll auch das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorliegen.

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