Philipp Raimund in Bischofshofen
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Domen Prevc wieder top - Bei Felix Hoffmann zwickt das Knie

Domen Prevc wieder top - Bei Felix Hoffmann zwickt das Knie

Das geht noch besser: Vor dem abschließenden Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen gibt es einen kleinen Dämpfer für Felix Hoffmann. Bester DSV-Adler in der Qualifikation ist Philipp Raimund als Sechster.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Der Slowene Domen Prevc ist zurück ganz oben. Der Führende in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee, der in Innsbruck vom Japaner Ren Nikaido geschlagen wurde, war in der Qualifikation für das vierte und letzte Springen der Tournee wieder der Beste. Mit seinem Sprung auf 140 Meter gewann er die Quali vor drei Österreichern.

Bester Deutscher war der Oberstdorfer Philipp Raimund als Sechster (135,0 m). Der in der Tournee-Gesamtwertung auf dem aussichtsreichen fünften Platz liegende Felix Hoffmann (Suhl) landete bei 128,5 m und wurde Elfter.

Angeschlagener Felix Hoffmann hinter Embacher und Nikaido

"Felix Hoffmann, Philipp Raimund und Andreas Wellinger haben es hier ganz gut gemacht", so die Bilanz von Bundestrainer Stefan Horngacher. "Das Timing war noch nicht ganz optimal. Das müssen sie anpassen, dann ist alles drin." Damit meinte er vor allem Hoffmann, der noch auf Platz drei in der Gesamtwertung hofft. Die beiden Konkurrenten, die er dafür überholen müsste - Nikaido und der Österreicher Stephan Embacher - waren in der Quali allerdings stärker.

Andreas Wellinger macht großen Schritt nach vorne

"Das Knie zwickt ein bisschen", sagte Hoffmann in der ARD-Sportschau. Deshalb hatte er auf einen Trainingssprung verzichtet. Nun hofft er auf eine Steigerung im Finale am Dienstag. Für das sind auch die übrigen drei DSV-Adler qualifiziert. Erfreulich: Andreas Wellinger (Ruhpolding) zeigte deutliche Fortschritte und kam mit seinen 127,5 m auf Rang 23. Knapp dahinter landete Pius Paschke (Kiefersfelden/126,5m) auf Rang 25. Karl Geiger (Oberstdorf) geht als 44. ins Finale. Seine Weite: 117,5 m.

"Alle drei Sprünge hier waren auf einem soliden Niveau", zeigte sich Wellinger zufrieden. "Das gibt ein gutes Gefühl. Vom Rhythmus her hat's gepasst", so der zweimalige Olympiasieger, der an eine gute Platzierung glaubt, "wenn ich halbwegs einen Druck reinbring'."

Die K.o.-Duelle der DSV-Springer

  • Philipp Raimund (6/Oberstdorf) - Felix Trunz (45/Schweiz)
  • Felix Hoffmann (11/Suhl) - Antti Aalto (40/Finnland)
  • Andreas Wellinger (23/Ruhpolding) - Rok Oblak (28/Slowenien)
  • Pius Paschke (25/Kiefersfelden) - Yukiya Sato (26/Japan)
  • Karl Geiger (44/Oberstdorf) - Halvor Egner Granerud (7/Norwegen)

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