04.01.2026, Österreich, Innsbruck: Ski nordisch/Skispringen, Weltcup, Vierschanzentournee, Großschanze, Männer, 2. Durchgang, Ren Nikaido (Japan) (M) jubelt über den ersten Platz vor Domen Prevc (Slowenien) (l) und Stephan Embacher (Österreich) bei der Siegerehrung.
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74. Vierschanzentournee - Innsbruck

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Ren Nikaido fliegt in Innsbruck zum Sieg - Hoffmann Fünfter

Ren Nikaido fliegt in Innsbruck zum Sieg - Hoffmann Fünfter

Die Hoffnung der deutschen Adler auf eine Topplatzierung bei der Vierschanzentournee lebt: Felix Hoffmann wird in Innsbruck Fünfter und wahrt seine Chancen aufs Podest. Es siegt der Japaner Ren Nikaido. Die Siegesserie von Domen Prevc ist gerissen.

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Erster Weltcupsieg für den Japaner Ren Nikaido, das Ende der Siegesserie von Domen Prevc und verhaltene Freude bei den deutschen Skispringern - das dritte Springen der Vierschanzentournee hatte viel im Köcher. Das Wichtigste: Mit Felix Hoffmann (Suhl) hat der DSV auch vor dem abschließenden Springen in Bischofshofen noch ein Eisen für einen Podestplatz in der Tournee-Gesamtwertung im Feuer.

Schrecksekunde für Felix Hoffmann - danach "gut gesegelt"

Dabei musste Hoffmann, der in Rosenheim zuhause ist, bei seinem zweiten Sprung des Tages eine Schrecksekunde überstehen. Beim Abstoßen vom Balken blieb er mit dem Schuh kurz hängen, ließ sich davon aber nicht nervös machen und zog einen starken Sprung bis auf 130,5 Meter nach unten. Das bedeutete Platz fünf in der Tageswertung.

"Ich bin beim Losfahren hängengeblieben, aber habe probiert, einfach voll durchzuziehen. Draußen war ich dann entspannt und bin gut ins Segeln gekommen." Felix Hoffmann

Tourneewertung: Nur 14 Punkte fehlen Hoffmann auf Platz drei

Auch in der Tourneewertung ist Hoffmann Fünfter - knapp 14 Punkte hinter dem heute drittplatzierten Österreicher Stephan Embacher. Auf der deutlich größeren Schanze in Bischofshofen ist der Sprung aufs Treppchen also immer noch möglich.

Philipp Raimund: Sprünge auf "Naja-Niveau"

Für Philipp Raimund ist dieses Thema nach seinem zwölften Platz durch. Sprünge auf 126 und 125 Meter reichten am Bergisel nicht für einen Top-Ten-Platz, was der 25-Jährige aber locker nahm: "Meine Sprünge hatten heute so Naja-Niveau. Normalerweise kriege ich das in Innsbruck besser hin", so der Oberstdorfer. "Ich bin trotzdem zufrieden, dass die nicht so guten Sprünge für eine Top-12-Platzierung reichen."

Mit Pius Paschke (Kiefersfelden) hatte der DSV nur noch einen weiteren Springer im Finale, das Karl Geiger (Oberstdorf) als 31. knapp, Andreas Wellinger (Ruhpolding) dagegen deutlich verpasste. In der Endabrechnung kam Paschke auf den 28. Rang und war enttäuscht: "Mich hat's geärgert. Schade, weil der Prozess gerade eigentlich ein ganz guter ist."

Erster Weltcupsieg für Nikaido - Kein "Grand Slam" für Prevc

Seinen ersten Weltcupsieg überhaupt feierte Ren Nikaido. Der Japaner kam auf 131 und 128 Meter und hatte so 0,5 Punkte Vorsprung auf den Slowenen Domen Prevc, der den Traum, alle vier Tourneespringen - den sogenannten 'Grand Slam' - zu gewinnen, damit begraben musste. 0,7 Punkte hinter Nikaido kam Stephan "Bambi" Embacher aus Österreich auf Platz drei. Ihr tolles Qualifikationsergebnis, als gleich vier ÖSV-Springer vorne lagen, konnten die Österreicher nicht wiederholen.

Skispringer Ren Nikaido
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