Neuste Nachrichten zum Thema: Weltraum

Faszination Weltraum: Die unendlichen Weiten, ferne Galaxien und Planeten warten auf ihre Entdeckung. Objekte wie Schwarze Löcher bringen die Menschheit an die Grenzen des Verstandes. Alle Weltraum-News und der aktuelle Stand der Forschung im Überblick.

Gesteinsbrocken, Wasser und eine rote Sonne: Die grafische Darstellung zeigt, wie die Oberfläche des Exoplaneten Trappist-1f möglicherweise aussieht.

Exoplaneten – was wir jetzt schon über fremde Planeten wissen

Auf ihnen gibt es extreme Stürme, brodelnde Lava-Seen und große Hitze: Forschende untersuchen die Atmosphären von Exoplaneten und suchen Antworten auf die Fragen: Wie entstehen Planeten überhaupt und ist Leben außerhalb unseres Sonnensystems möglich?

Der Saturnmond Enceladus gilt in der Astronomie als vielversprechender Kandidat für gute Lebensbedingungen.

Haben wir außerirdisches Leben übersehen? Jetzt soll KI helfen

Wir müssen überdenken, wie wir nach Leben auf anderen Planeten suchen, mahnen Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Astronomy". Sonst könnten wichtige Hinweise auf Leben verborgen bleiben. Denn vielleicht haben wir bereits Spuren übersehen.

Sonnenaufgang bei der Antarktis-Station Concordia: Forschungsstationen am Südpol ähneln der Arbeit auf fernen Planeten in der Raumfahrt.

Langzeitmissionen im All: Wie extreme Isolation Teams belastet

Die NASA will ab 2030 Menschen dauerhaft auf dem Mond leben lassen. Und eine Reise zum Mars plant sie langfristig auch. Aber wie hält die Mannschaft bei einem so langen Aufenthalt zusammen? Das ist nicht selbstverständlich, zeigt eine neue Studie.

Einen innovativen Marsrover entwickelt die Universität Würzburg: Er bewegt sich nach dem Vorbild des Sandfisches und fährt bzw. schwimmt im Sand.

Marsrover: Uni Würzburg erprobt neue Technologien für Roboter

Auf dem Mars könnte es einst Leben gegeben haben. Für die Suche nach Spuren entwickeln Wissenschaftler der Universität Würzburg Rover, die auf Sand schwimmen, Höhlen erkunden und selbstständig Kommunikationsnetzwerke aufbauen.

Asteroid in der Nähe der Erde (Illustration).

Foto von Asteroid 2026 JH2 vor seinem Vorbeiflug heute Abend

Heute kommt der vergangene Woche entdeckte Asteroid 2026 JH2 der Erde auf 90.000 Kilometer Abstand nahe. Das ist weit genug entfernt, um eine Gefahr für uns auszuschließen. Jetzt gibt es ein Bild des Asteroiden.

Auf diesem von der Nasa zur Verfügung gestellten Bild hat die "Artemis-2"-Crew während ihres Fluges um den Mond diesen Blick auf die Erde aufgenommen.

"Artemis 2": So atemberaubend sind die Bilder aus dem Weltall

Die vier Astronauten der "Artemis 2"-Mission sind wieder auf dem Weg nach Hause. Gestern Nacht hatten sie den Mond umrundet – dabei bot sich ihnen ein außergewöhnlicher Blick auf den Erdtrabanten. Die Nasa hat davon jetzt einige Fotos veröffentlicht.

Dieses Bild aus einem von der NASA zur Verfügung gestellten Video zeigt die Artemis II-Besatzung (l-r), den kanadischen Astronauten und Missionsspezialisten Jeremy Hansen, Commander Reid Wiseman, Missionsspezialistin Christina Koch und Pilot Victor Glover, wie sie per Videokonferenz aus der Mondumlaufbahn mit der NASA-Missionskontrolle sprechen.

"Artemis 2": Wichtigster Teil der Mondmission steht an

Rund fünf Tage nach dem Start der "Artemis 2"-Mission wird es für vier Astronauten an Bord der "Orion"-Kapsel spannend: Es steht der wichtigste Teil ihrer Reise an. Am Abend sollen sie den Mond umrunden. Derweil wird auch im Weltall Ostern gefeiert.

Dieses von der Nasa zur Verfügung gestellte Bild zeigt ein Downlink-Bild der Erde, das US-Astronaut Reid Wiseman, Kommandant der "Artemis 2"-Mission, aus der Orion-Kapsel aufgenommen wurde.

"Ihr seht toll aus": Artemis-Crew schickt Bilder von der Erde

Die Crew der Artemis 2-Mission hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Inzwischen ist die Raumkapsel näher am Mond dran als an der Erde. Die Nasa veröffentlichte derweil erste Fotos, die die Astronauten aus dem All von der Erde aufgenommen haben.

Symbolbild zum Vergleich: Das war C/2020 F3 (NEOWISE) über dem Hinterbrühler See im Jahr 2020. Wird Komet C/2026 A1 (MAPS) Anfang April 2026 ähnlich zu sehen sein?

Komet C/2026 A1 (MAPS): Bekommen wir "Osterkometen" zu sehen?

Über die Osterfeiertage könnte sich am Dämmerungshimmel ein seltenes Schauspiel bieten: Der Komet C/2026 A1 (MAPS) kommt der Sonne sehr, sehr nahe. Was dann passiert? Eine von zwei Möglichkeiten. Nur eine verspricht ein astronomisches Spektakel.

Die Explosion der ersten Rakete sei kein Fehlschlag gewesen, betont man bei Isar Aerospace.

Bayerische Rakete hebt erneut ab – diesmal ohne Explosion?

Bayern kann auch Raketen bauen. Bisher war Europa stark von den USA abhängig. Das könnte sich ändern. Die Firma Isar Aerospace aus Ottobrunn will zum ersten Mal mit einer eigenen Rakete Satelliten in den Weltraum bringen.

Der Mars während eines Sonnensturms: Die Simulation der NASA zeigt die Teilchenströme und das Magnetfeld.

Sonnensturm auf dem Mars: ESA-Sonden zeigen Folgen

Einer der heftigsten Sonnenstürme der vergangenen zwanzig Jahre hat sich 2024 auf dem Mars ereignet. Jetzt wurden die Daten von zwei ESA-Sonden ausgewertet. Die Ergebnisse können für künftige Mars-Missionen wichtig sein.

Eine neue Studie könnte die Suche nach außerirdischem Leben vorantreiben. Demnach sind die Elemente Phosphor und Stickstoff entscheidender als Lebensgrundlage auf einem Exoplaneten als flüssiges Wasser, wonach bisher vor allem gesucht wird.

Studie nennt Schlüsselelemente für außerirdisches Leben

Eine neue Studie zeigt auf, welche Elemente ein Planet enthalten muss, damit dort Leben existieren kann. Flüssiges Wasser allein ist demnach nicht ausreichend. Die Ergebnisse könnten die Suche nach außerirdischem Leben im Universum verbessern.

Neue Satelliten des Navigationssystems Galileo sollen künftig die Sicherheit im Weltraum erhöhen

Attacken gegen Satelliten: Droht ein Krieg im Weltraum?

Cyber-Angriffe, Abhöraktionen, Laser-Attacken: Experten warnen auf einer Veranstaltung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München vor einem Satelliten-Krieg im All. Die Folgen könnten verheerend sein.

Expertenrunde zu Völkerrecht, Wehrpflicht und Weltraumsicherheit

Resilienz statt Angst: Wie krisenfest ist Deutschland?

Die Welt ordnet sich rasant neu. Das Völkerrecht bleibt dabei oft auf der Strecke – und doch unverzichtbar, sagt Rechtsexperte Christoph Safferling. Deutschland braucht einen Resilienzplan. Eine Expertenrunde im BR fragt, wie der ausschauen könnte.

Wissenschaftler am Forschungsreaktor der TUM in Garching (Bild) entwickeln auch Mini-Atomreaktoren für den Einsatz im Weltraum.

Mondmissionen: Garchinger Forscher entwickeln Mini-Atomreaktor

Wenn Menschen auf dem Mond oder Mars leben und forschen sollen, müssen sie mit Energie versorgt werden. Dafür entwickelt die Nasa gerade einen Kernreaktor. Auch in Garching arbeitet man an der Versorgung mit Atomstrom auf anderen Himmelskörpern.

Illustration eines Satelliten beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre

Immer mehr Weltraumschrott - Schaden für die Erdatmosphäre?

Die Zahl der Satelliten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen – vor allem durch Elon Musks Starlink-Projekt. Am Ende ihrer kurzen Lebensdauer werden diese Satelliten zu Tausenden in der Erdatmosphäre verglühen. Was werden sie dort anrichten?

Am 17. November ist in Kalifornien der Satellit Copernicus Sentinel-6B gestartet. Er wird von EUMETSAT betrieben und dient der Ozeanbeobachtung.

Sentinel-6B gestartet - wieder ein neuer Satellit für Europa

Erst vor knapp zwei Wochen hat die ESA den Satelliten Sentinel-1D in die Erdumlaufbahn gebracht - jetzt ist schon wieder ein Satellit gestartet: der Sentinel-6B. Die Instrumente sind ähnlich, der Einsatzzweck ist aber ein anderer.

ESA-Astronaut Alexander Gerst in ESA-Uniform lächelt in die Kamera.

Trainieren für die Mondlandung: Astro-Alex im Helikopter

Die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer haben in Hubschraubern der Bundeswehr vertikale Landungen geübt - auf schwierigem Terrain im Allgäu. Fernziel der beiden: der Mond.

Saturnmond Enceladus spuckt nicht nur Wasser, sondern auch Spuren von organischen Molekülen aus.

Suche nach Leben im Weltall: Saturnmond Enceladus im Fokus

Der Saturnmond Enceladus gilt trotz seiner eisigen Oberfläche als vielversprechender Kandidat für Leben im Weltall. Wissenschaftler haben auf diesem Mond organische Verbindungen identifiziert, die großes Interesse wecken.

Nicht größer als ein Aktenordner: der CuBy-Minisatellit aus Würzburg, der Ende 2025 mit vier Kollegen ins All geschossen werden soll.

In Bayern sollen kleine Satelliten in Serie gefertigt werden

Kleinsatelliten gelten in der Raumfahrtbranche als Wachstumstreiber. Ein Forschungsprojekt unter Leitung der Uni Erlangen-Nürnberg soll ausloten, wo die Technik noch Luft nach oben hat – und den Weg ebnen für eine Kleinsatelliten-Fertigung in Bayern.

Weltraumspringer Felix Baumgartner (Archivbild)

Obduktion soll Tod von Extremsportler Baumgartner klären

Nach dem tödlichen Absturz des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner mit seinem Gleitschirm soll eine Obduktion die Ursache klären. Der Unfall mit einem motorisierten Paraglider geschah beim Badeort Porto Sant'Elpidio an der Adria-Küste.

Vor einem dichten Sternenhintergrund ist eine Spur aus blauen, grünen und roten Lichtern zu sehen. Dies ist der Schweif des Kometen 3I/ATLAS, aufgenommen mit drei verschiedenen Farbfiltern mit dem Gemini-Teleskop.

Komet 3I/ATLAS: Auf Stippvisite von einem anderen Stern

Das Sonnensystem bekommt Besuch von einem anderen Stern: Astronomen haben das Objekt 3I/ATLAS entdeckt. Der interstellare Besucher ist ein Komet und dürfte bereits seit Milliarden von Jahren durch den Weltraum reisen.

Die von der University of Cambridge (A. Smith, N. Madhusudhan) herausgegebene Illustration zeigt den Exoplaneten K2-18b.

Forschergruppe findet Indiz für außerirdisches Leben

Eine Gruppe von britischen und amerikanischen Forschern hat mit dem James-Webb-Teleskop eine Entdeckung gemacht: Offenbar gibt es im All Stoffe, die auf unserer Erde nur von Lebewesen produziert werden können. Welche Schlüsse sie daraus ziehen.

Die Oberfläche des Mondes aus dem All, mit großen Kratern. In seinem Roman "Frau im Mond" erzählt Pierre Jarawan von der Geschichte eines libanesischen Raumfahrtprogramms in den 1960er Jahren.

Buch "Frau im Mond": Als der Libanon den Weltraum erobern wollte

In seinem neuen Roman "Frau im Mond" erzählt der Münchner Schriftsteller Pierre Jarawan von einem vergessenen Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt. In den 1960er Jahren arbeiteten junge Wissenschaftler in Beirut an einem Raketenprogramm.

In diesem Bild aus einem von SpaceX zur Verfügung gestellten Video taucht die Dragon-Kapsel mit vier Personen an Bord vor der Küste Kaliforniens in den Pazifischen Ozean ein. Zur Crew gehört auch die Berliner Robotikforscherin Rabea Rogge.

Erste deutsche Frau im Weltall wieder zurück auf der Erde

Rabea Rogge, die erste deutsche Frau im Weltall, ist zurück auf der Erde. Gemeinsam mit ihren drei Crew-Mitgliedern landete die Robotikforscherin in einer "Dragon"-Kapsel im Meer vor der Küste Kaliforniens, wie Live-Bilder von SpaceX zeigen.