Nach einem Großeinsatz gegen die Verbreitung von Darstellungen von sexueller Gewalt gegen Kinder in Rosenheim und Umgebung ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft gegen 25 Männer und zwei Frauen.
Verdächtige zwischen zwölf und 72 Jahren alt
Die jüngste verdächtige Person ist gerade einmal zwölf Jahre alt, die älteste 72 Jahre, wie aus dem Bericht der Kriminalpolizei Rosenheim hervorgeht. Anlass seien mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte.
Zahlreiche Hausdurchsuchungen im Raum Rosenheim
In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein waren deshalb am Mittwoch 27 Objekte in Rosenheim und dem Landkreis durchsucht worden, wie die Polizei mitteilte. Grund sei, dass dort seit Jahren die Zahl der Delikte im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpornografie zunehme.
Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, wie elektronische Geräte, Handys und Speichermedien. Es soll nun von IT-Forensikern ausgelesen und ausgewertet werden.
Starker Anstieg der "Kinderpornografie"-Delikte
Im Jahr 2024 war ein Anstieg in Rosenheim und dem Landkreis von mehr als 50 Prozent zu verzeichnen. Um dem entgegenzuwirken, wurden extra Arbeitsgruppen gegründet. Die Polizei arbeitet zudem eng mit den Staatsanwaltschaften und der Generalstaatsanwaltschaft zusammen.
