KI-Bild // Eine Nahaufnahme von einem Blaulicht am Polizeiauto.
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Ein 20-Jähriger wurde wegen des dringenden Verdachts auf Werbung für den IS verhaftet.
Bildrechte: stock.adobe.com/Firn
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IS-Mitglieder angeworben? 20-Jähriger in U-Haft

IS-Mitglieder angeworben? 20-Jähriger in U-Haft

Unterstützer und Mitglieder für die Terrororganisation "Islamischer Staat": Die soll ein 20-Jähriger per Messenger angeworben haben - und wurde dafür jetzt festgenommen. Nun sitzt er in Untersuchungshaft. Das sind die Hintergründe.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Ein 20-Jähriger ist vergangene Woche im unterfränkischen Landkreis Kitzingen festgenommen worden, weil er um Mitglieder für die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) geworben haben soll. In einem Messenger-Dienst soll der Mann mit deutscher und syrischer Staatsangehörigkeit aktiv für die Vereinigung geworben haben und dazu aufgerufen haben, einen Treueeid auf den IS abzulegen.

Treueschwur auf "Islamischen Staat" entgegengenommen

In einem Fall soll der 20-Jährige tatsächlich einen entsprechenden Treueschwur von einer weiteren Person entgegengenommen haben. Hinweise auf Anschlagspläne oder konkrete Gefährdungen durch den Tatverdächtigen würden jedoch nicht vorliegen, so eine entsprechende Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Generalstaatsanwaltschaft München. Dem Beschuldigten wird nun das Werben um Mitglieder oder Unterstützer für eine terroristische Vereinigung im Ausland zur Last gelegt.

Beschuldigter sitzt in U-Haft

Der Festnahme waren umfangreiche Ermittlungen durch die Generalstaatsanwaltschaft München und die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben in Unterfranken vorangegangen. Bei der Festnahme ließ sich der Beschuldigte widerstandslos abführen. Vergangenen Freitag wurde er bereits dem Ermittlungsrichter am Oberlandesgericht München vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum Fall laufen noch.

Gefährdung durch islamistischen Terrorismus

Laut dem deutschen Verfassungsschutz besteht die Gefährdung durch Islamistischen Terrorismus hierzulande fort und hat sich seit dem Angriff der Hamas auf Israel weiter erhöht. Online-Propaganda spielt dabei über verschiedene Messenger-Dienste eine Rolle.

Auch andere terroristisch-jihadistische Ideologien sind nach wie vor in Europa und Deutschland präsent, wie zuletzt die vereitelten Anschlagspläne in Niederbayern zeigten.

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