Seit 25 Jahren wird darüber verhandelt und auch jetzt konnten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs nicht auf ein Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten einigen. Unter anderem Frankreich, Polen und Italien waren gegen die Unterzeichnung. Hintergrund sind Bedenken der Bauern in den eigenen Ländern.
Bayerische Landwirte befürchten Einbußen
Auch Landwirte in Bayern sorgen sich wegen des Abkommens. Sie befürchten, dass durch Importe aus Südamerika zum Beispiel die Preise für Rindfleisch gedrückt werden könnten. Die Bundesregierung wiederum befürwortet das Abkommen. Denn durch die geringeren Zölle könnten perspektivisch mehr Autos exportiert werden. Deswegen fordert die deutsche Wirtschaft schon seit langem einen Abschluss des Freihandels-Abkommens.
Was genau beinhaltet das Mercosur-Abkommen und was spricht für und gegen die geplante Freihandelszone? Darüber haben wir bei BR24 TV mit Tobias Betz aus der BR-Redaktion Landwirtschaft und Umwelt gesprochen. Die Sendung zum Nachschauen finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.
Im Januar soll nun erneut über das Abkommen verhandelt werden. Dann soll es laut EU-Kommission auch unterzeichnet werden.
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