Wiesnbedienung mit Neun-Liter-Magnum-Flasche  in Kufflers Weinzelt für über 3000 Euro (Archivbild 25. September 2024)
Wiesnbedienung mit Neun-Liter-Magnum-Flasche  in Kufflers Weinzelt für über 3000 Euro (Archivbild 25. September 2024)
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Trinken: wer's mag. Duschen: bitte nicht - neun-Liter-Magnum-Flasche in Kufflers Weinzelt für über 3000 Euro (Archivbild 25. September 2024)
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Trinken: wer's mag. Duschen: bitte nicht - neun-Liter-Magnum-Flasche in Kufflers Weinzelt für über 3000 Euro (Archivbild 25. September 2024)

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München plant Schampus-Duschen-Verbot auf der Wiesn

München plant Schampus-Duschen-Verbot auf der Wiesn

Soll man seine Lebensfreude demonstrieren, indem man seine Mitmenschen mit sündteurem Champagner nassmacht? Bitte nicht – jedenfalls nicht auf der Wiesn. Über ein Verbot soll der Münchner Stadtrat im Mai abstimmen.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Beim Münchner Oktoberfest soll es keine "Schampus-Duschen" mehr geben. Das städtische Wirtschaftsreferat will ein entsprechendes Verbot künftig ausdrücklich in die Verträge großer Festzelte schreiben und hat auch etwaige Ersatzduschflüssigkeiten wie Bier oder Spezi in die neue Regel miteinbezogen – "um das Verspritzen von Getränken jeglicher Art zu Showzwecken" zu verhindern". Darüber abstimmen soll der neue Stadtrat in seiner ersten Sitzung am 11. Mai.

Zeltaufenthalt wieder ohne Regenschirm

Berichte über ausgelassenes Champagner-Spritzen hatte es zuletzt vor allem aus zwei Zelten gegeben. Dabei haben in der Regel die Gäste selbst große – und auch sehr teure - Flaschen Champagner auf dem Boden aufgeklopft, damit der Korken herausschießt und der Schampus aus der Flasche spritzt. Zuvor waren zum Teil Regenschirme verteilt worden.

"Entspricht nicht der Tradition"

Im interfraktionellen Arbeitskreis des Stadtrats und im Wirtschaftsreferat bezweifelt man die reinigende Wirkung von Champagner, empfindet diese Praxis vielmehr als reine Lebensmittelverschwendung. Zudem entspreche das Verhalten nicht "der Tradition und Strahlkraft des Oktoberfests", heißt es in der Vorlage für die Sitzung am 11. Mai.

Weitere Entscheidungen, die das Oktoberfest betreffen, hat der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats auf die Vollversammlung am 11. Mai vertagt. Verschoben wurde damit auch die Abstimmung im nicht-öffentlichen Sitzungsteil darüber, welche Wirte zugelassen werden.

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