Nach der Entgleisung eines Güterzuges an Silvester kommt es von Montag an auf der Bahnstrecke von München über Rosenheim nach Kufstein zu Einschränkungen.
Züge fallen aus
Weil ein Streckenabschnitt nur eingleisig befahrbar ist, entfallen dann einige Fahrten der Linie RB 54 zwischen Rosenheim und Kufstein und werden durch Busse ersetzt. Wie die Bayerische Regiobahn (BRB) mit Sitz in Holzkirchen mitteilte, ist das Ende der Bauarbeiten noch nicht bekannt. Bis dahin fahren Züge und Busse teils zu anderen Zeiten als die Fahrgäste es vom Regelfahrplan gewohnt sind. Der Sonderfahrplan findet sich auf der Website der BRB (externer Link).
Unfallursache noch unklar
Am Silvestertag war ein mit einem giftigen und leicht entzündlichen Stoff beladener Güterwaggon auf der Strecke zwischen Rosenheim und Kufstein entgleist. Die Unfallursache ist noch unklar. Bei Raubling (Landkreis Rosenheim) habe der Lokführer die Entgleisung schließlich bemerkt und den Zug angehalten, teilte die Bundespolizei mit.
Dazwischen kam es zu erheblichen Schäden an Schienen und Schwellen, weil der entgleiste Waggon über mehrere Kilometer jenseits der Schienenstränge fuhr. Die Bundespolizei Rosenheim spricht von einem Schaden in Millionenhöhe. Seit dem Unfall ist die Bahnstrecke Rosenheim und Kufstein nur eingleisig befahrbar. Der gesamte Bahnverkehr wird über das zweite Gleis geführt.
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