In einem Hähnchenmastbetrieb in Oberbergkirchen in Oberbayern ist die Newcastle-Krankheit ausgebrochen. Der betroffene Betrieb sei bereits am vergangenen Freitag nach einem ersten positiven Testergebnis des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durch das Veterinäramt des Landratsamtes Mühldorf a. Inn gesperrt worden, teilte das Landratsamt mit.
Tötung von 10.000 Tieren angeordnet
Auch sei die Tötung des gesamten Geflügelbestandes angeordnet worden, insgesamt habe es sich um rund 10.000 Tiere gehandelt. Seit Dienstag liege auch die Bestätigung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vor. Um den betroffenen Geflügelbetrieb seien eine Schutzzone mit einem Mindestradius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Mindestradius von zehn Kilometern eingerichtet worden.
Aufstallungspflicht bis in die Landkreise Erding und Landshut
Entsprechende Maßnahmen wie Aufstallungspflicht und Kontrollen wurden durch Allgemeinverfügungen festgelegt und per Amtsblatt veröffentlicht. Die Überwachungszone erstreckt sich bis in die Landkreise Erding und Landshut. Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Geflügel und Wildvögel befällt. Für den Menschen gilt das Virus als ungefährlich.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
