Im Zuge der Warnstreiks ruht der öffentliche Nahverkehr in Bamberg. Am Dienstag und am Mittwoch würden die Mitarbeiter des Verkehrsbetrieb streiken – so hatten es die Stadtwerke und die Gewerkschaft Verdi am Wochenende bereits angekündigt. Einige Busse fahren trotzdem.
Warnstreik in Bamberg: Notfahrplan eingerichtet
Für die beiden Streiktage wurde ein Notfallfahrplan eingerichtet. Er ist für die Menschen gedacht, die dringend auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Umgesetzt wurde er in Zusammenarbeit mit einem privaten Busunternehmen.
Der Plan sieht so aus: Die Busse der Linien 935, 936, 937 und 938 fahren jeweils zur vollen Stunde vom Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) in der Stadtmitte ab ab. Laut den Stadtwerken seien die Busse bislang pünktlich gewesen. Interessierte können die Fahrpläne auf der Website der Stadtwerke einsehen.
Weitere Warnstreiks in bayerischen Städten
Die Gewerkschaft Verdi will für die rund 9.000 Beschäftigten in Bayern mitunter rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband hatte zuletzt erklärt, dass solche Steigerungen bei den Personalkosten zu höheren Fahrpreisen führen würden, wenn man die aktuelle finanzielle Lage der Kommunen bedenke. In Konsequenz würde dies demnach zu einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen.
Nachdem die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geendet war, kündigte die Gewerkschaft erneut Warnstreiks an. Die jeweils ganztägigen Ausstände treffen Augsburg am Donnerstag, Regensburg am Donnerstag und Freitag sowie Passau und Landshut am Freitag.
Mit Material von dpa.
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