Der Montag wurde in Österreich Maria Empfängnis begangen - ein gesetzlicher Feiertag. Auf der Brennerroute durften deshalb keine Lkw fahren. In der Folge staute sich bei der Blockabfertigung am Dienstag der Verkehr in Richtung Süden. Am Grenzübergang Kiefersfelden/Kufstein standen die Lastwagen auf einer Strecke von rund 40 Kilometern.
Rund 40 Kilometer Lkw-Rückstau
Bei den vergangenen Blockabfertigungen erreichte der Lkw-Rückstau auf der Inntalautobahn, der A93, höchstens die Ausfahrt Brannenburg. Am Dienstag war das anders: Der Rückstau zog sich die gesamte Inntalautobahn zurück und erreichte über das Inntaldreieck die A8. Und dort ging der Rückstau bis über den Irschenberg hinaus bis zum Bereich Seehamer See.
Prognose unklar
Wann sich die Lkw-Schlange auf bayerische Seite auflösen wird, kann die Verkehrspolizei Rosenheim nicht prognostizieren. Am Vormittag begann der Lkw-Verkehr im Inntal ab Brannenburg gut in Richtung Süden abzulaufen. Die Tiroler Behörden begannen um 5 Uhr mit den sogenannten "Dosierungsmaßnahmen" an der Grenze. Gegen 9.20 Uhr wurde die Lkw-Blockabfertigung beendet. Bis sich der Rückstau auf bayerischer Seite gänzlich auflöst, dauert es erfahrungsgemäß einige Zeit.
Planbarkeit für Spediteure
Das Land Tirol hat vor kurzem die Termine der Lkw-Blockabfertigung an der Grenze zu Bayern für das Jahr 2026 bekannt gegeben und für die Transportwirtschaft wurde der entsprechende Fahrkalender veröffentlicht. Demnach finden auf der Inntalautobahn A93 bei Kiefersfelden/Kufstein im kommenden Jahr insgesamt 30 geplante Lkw-Blockabfertigungen statt – die nächsten sind für den 7. Januar geplant.
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