Florent Muslija (Mitte) dreht nach seinem Treffer jubelnd ab.
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Florent Muslija (Mitte) dreht nach seinem Treffer jubelnd ab.
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Florent Muslija (Mitte) dreht nach seinem Treffer jubelnd ab.

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Schweinfurt verpasst nach Pokalfight Überraschung gegen Fortuna

Schweinfurt verpasst nach Pokalfight Überraschung gegen Fortuna

Der 1. FC Schweinfurt 05 verpasst die Überraschung in der ersten Runde des DFB-Pokals nur knapp. Der Drittligist hält mit Fortuna Düsseldorf lange mit, gibt das Spiel aber innerhalb von sieben Minuten aus der Hand.

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Nach großem Kampf ist der 1. FC Schweinfurt in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert. Die "Schnüdel" führten zur Halbzeit gegen Fortuna Düsseldorf, mussten sich am Ende aber mit 2:4 (1:0) geschlagen geben. Dem Zweitligisten reichten sieben Minuten, um die Partie zu drehen und in die zweite Runde des Wettbewerbs einzuziehen.

Wintzheimer verwandelt schmeichelhaften Elfmeter

Der Drittligist versteckte sich nicht und spielte von Beginn an nach vorne. Nach zwölf Minuten scheiterte Uche Obiogumu nach schöner Einzelleistung per Flachschuss an Gäste-Keeper Florian Kastenmeier. Sieben Minuten später meldete sich dann auch der Zweitligist im Spiel an. Matthias Zimmermanns Volleyabnahme von der Strafraumkante zwang Schweinfurts Torhüter Maximilian Weißbäcker zu einer Parade.

Doch insgesamt wurde die Fortuna seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Schweinfurt konnte sich immer wieder durchs Mittelfeld kombinieren. Die Gäste blieben vor allem aus der Distanz gefährlich. Nach einer halben Stunde war wieder Weißbäcker zur Stelle gegen Zimmermann und klärte den Schuss zur Ecke (32). Als alles nach einem 0:0 zur Pause aussah, kam Schweinfurt nochmal vor das Gästetor. Eine Flanke von der rechten Seite fälschte Moritz Heyer mit dem linken Arm ab. Schiedsrichter Timo Gerach zeigte auf den Punkt und Manuel Wintzheimer verwandelte den nicht unumstrittenen Strafstoß zur Pausenführung (43.).

Düsseldorf schießt drei Tore in sieben Minuten

Nach dem Seitenwechsel war die Fortuna bemüht, schnell zum Ausgleich zu kommen. Zunächst blieb es aber bei Torannäherungsversuchen wie einem abgeblockten Schuss von Cedric Itten in der 53. Minute. Der Regionalligameister stemmte sich mit allen Mitteln gegen den Ausgleich, der in der 66. Minute nicht mehr zu verhindern war. Shinta Appelkamp stellte per sehenswertem Abschluss von der Strafraumgrenze auf 1:1. Zwei Minuten besorgte Cedric Itten gar die Führung. Zuvor hatte Torwart Weißbäcker einen Distanzschuss nach vorne prallen lassen.

Die Fortuna spielte sich in der Folge in einen Rausch, Schweinfurt machte in dieser Phase zu viele Fehler. Nach einem Ballverlust der Gastgeber traf Florent Muslija zum 3:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung (73.). Der Zweitligist hatte die Partie damit innerhalb von sieben Minuten deutlich zu seinen Gunsten gedreht. Schweinfurt fiel nicht mehr viel ein. Der eingewechselte Erik Shuranov überraschte Kastenmeier mit einem Schuss von der Mittellinie, doch der Ball des ehemaligen Nürnbergers prallte nur an den Querbalken.

Shuranov sorgt nur kurz für Hoffnung

Schweinfurt warf alles nach vorne, wurde immer wieder ausgekontert, kam aber selbst noch zum Anschlusstreffer. Shuranov traf zum 2:3 aus Sicht der Gastgeber (83.). Doch Appelkamps Doppelpack drei Minuten später machte sämtliche unterfränkische Hoffnungen wieder zunichte. Der Mann des Abends umkurvte Weißbäcker und schob ins leere Tor ein zum 2:4-Endstand.

Die Unterfranken wurden letztlich nicht belohnt für ihren großen Kampf, können aber zuversichtlich in die Zukunft blicken. In der 3. Liga trifft der punktlose Aufsteiger am Samstag auf Jahn Regensburg.

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