Katrin Nöbauer

Katrin Nöbauer

Korrespondentin Ingolstadt, Landsberg-Mindelheim, Mühldorf

Katrin Nöbauer arbeitet seit 2021 als Regionalkorrespondentin in verschiedenen BR-Studios. Das heißt: Radio, Fernsehen und Online - direkt aus der Region. Davor hat sie crossmedialen Journalismus an der Hochschule der Medien in Stuttgart studiert und ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk gemacht.

Alle Inhalte von Katrin Nöbauer

55 Beiträge
Den Angeklagten sieht man nur von hinten. Neben ihm steht ein Mann. Beide blicken zu den Richtern in Roben und Schöffen in normaler Kleidung.

Nach Vergewaltigungs-Urteil: Angeklagter rastet vor Gericht aus

Bei seiner Verurteilung ist ein Mann vor dem Landgericht Ingolstadt ausgerastet und hat einen Polizisten verletzt. Das Gericht hatte ihm wegen einer Vergewaltigung am Pfaffenhofener Bahnhof sieben Jahre Haft auferlegt – wie er fand, zu viel.

Hopfenpflanzer hält eine dürre Dolde in der Hand. In Hopfengärten ohne Bewässerung erwartet er teils über 50 Prozent Ernteausfall.

Trockenheit: Hopfenbauern setzen auf Bewässerungsprojekt

Der Hopfen in der Hallertau leidet unter Hitze und Trockenheit. Das schmälert die Ernte massiv. Künftig sollen deshalb möglichst alle Hopfengärten künstlich bewässert werden. Seit Jahren wird geplant. Nun nimmt das Großprojekt langsam Gestalt an.

Laut Gericht sei die Tat des heute 25-jährigen Mannes religiös motiviert gewesen. Der Angeklagte nahm das Urteil regungslos auf.

Auto-Anschlag auf Verdi-Demo: Lebenslange Haftstrafe

Nach dem Münchner Auto-Anschlag wurde der Angeklagte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Laut Gericht sei die Tat des heute 25-jährigen Mannes religiös motiviert gewesen. Der Angeklagte nahm das Urteil regungslos auf.

Vor einem geöffneten Kleinbus stehen Kinder mit Schulränzen. Der Bürgermeister steht im Sakko am Kofferraum und hilft beim Einladen.

Unsicherer Schulweg: Deshalb fährt der Bürgermeister jetzt Bus

In Wolnzach schneiden mehrere Baustellen den Kindern aus dem Westen der Ortschaft den Schulweg ab. Damit sie trotzdem sicher in die Schule kommen, setzt der Bürgermeister sich selbst hinters Steuer – jeden Morgen.

Bayern, Schongau: Schwerbewaffnete Polizisten stehen am Welfen-Gymnasium.

Gewalttat in Schongau: "Und dann haben wir den Täter gesehen"

Nach der Gewalttat an einer Schule in Schongau ist der Tatverdächtige gefasst worden. Die Betroffenheit bei vielen im Ort ist groß, ebenso wie die Hilfsbereitschaft.

Zu sehen sind rote Wülste, die im Wasser liegen.

Ölfilm auf dem Lech: Wo kam er her - und wo ist er jetzt?

Erst gestern hatte eine Öl-Panne für einen Großeinsatz am Lech gesorgt. Kaum 24 Stunden später ist der großflächige Ölfilm auf dem Fluss wieder verschwunden - und das ganz ohne Zutun von Einsatzkräften, Behörden oder Spezialfirmen. Wie kann das sein?

Ölsperren auf dem Lech in Landsberg

Ölfilm auf dem Lech bei Landsberg

Ein Ölfilm auf dem Lech zwischen Landsberg und Scheuring hat rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und THW gefordert. Die weitere Ausbreitung konnte gestoppt werden. Dennoch hat das Landratsamt ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Ein Richter und zwei Richterinnen in schwarzen Roben, sowie mehrere Schöffinnen und Schöffen stehen im Gerichtssaal. Hinter ihnen hängt ein Kreuz. An der Seite sieht man einen der beiden Angeklagten, sein Gesicht ist unkenntlich gemacht.

Bewährungsstrafen im Prozess um "Eichstätter Finanzskandal"

Wegen Bestechlichkeit und Bestechung hat das Gericht den Ex-Vize-Finanzdirektor des Bistums Eichstätt und einen Unternehmer zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die zentralen Vorwürfe, sie hätten dem Bistum wissentlich geschadet, erhärteten sich nicht.

Einsatzkräfte in Warnwesten am Unfallort

"Unsere Herzen weinen": Schulausflug nimmt tödliches Ende

Zwei Grundschulklassen sind in einem Reisebus in Oberbayern unterwegs. In einer Kurve kommt ein Linienbus entgegen, es kracht. Dutzende Kinder werden verletzt, eines stirbt noch am Unfallort. Ein Schock für Beteiligte, Helfer und Angehörige.

Der kleine Simbach war 2016 ein reißender Strom. Aktuell wird am Hochwasserschutz gebaut – noch bis 2030.

Rottal-Inn: Zehn Jahre nach der Hochwasserkatastrophe

Kleine Bäche, die zu reißenden Strömen werden, Autos wegspülen, Häuser fluten und zerstören – im Süden Niederbayerns erinnert man sich an den 1. Juni 2016. Sieben Menschen starben. Sachschaden: über eine Milliarde Euro. Was hat sich seitdem getan?